Mehrheit ist das, was im Bundestag sitzt. Nicht das, was Leute in Umfragen ankreuzen.
Just saying.
Um es mal ganz klar und unmissverständlich zu sagen: Non-Voters don’t matter. Nicht-Wählende akzeptieren implizit das, was mehrheitlich gewählt wird. Andernfalls wären sie zur Wahl gegangen. Wählen ist imho demokratische Pflicht. Wer nicht wählt, verzichtet auf sein demokratisches Recht auf Mitsprache und Gehört-werden.
Herumsitzen und – berechtigt – jammern bringt da nun mal auch nicht weiter. Oder?
Wenn ich keine Partei gründen will, die sich für meine Belange einsetzt, dann muss ich halt die wählen, die meinen Vorstellungen am nächsten kommt.
Gedankenexperiment: 25% der Bevölkerung sind von Armut bedroht / arm. Wenn diese 25% der Wählerschaft eine Partei gründen würden, die ihre Interessen vertritt, hätte diese 25% im Bundestag. Und bei 1€/Monat Parteibeitrag ein Millionenkapital für Politik.
Immerhin. Wenn die Verdopplung der Mitgliederzahlen pro Jahr ein Trend ist, dann bin ich gespannt, wann die Partei regelmäßig in den Medien sichtbar sein wird.
Hier in BaWü jedenfalls ist das Wählerinformationsverhalten ALLER Parteien beschämend. Freundlich formuliert. Warum da niemand das Loch mit Informationen füllt, nicht einmal während des sogenannten Wahlkampfes zur Landtagswahl, erschließt sich mir nicht.
Nein. Ich sehe mich nicht als Quell der Weisheit und Wahrheit. Ebenso muss ich mit meiner persönlichen Auffassung nicht immer richtig liegen.