Ich bin Bücher, Comcs, Serien und Filme leid, bei denen sich "die Guten" dadurch auszeichnen, dass sie wie in einem Videospiel am Ende "die Bösen" im Kampf besiegen. Überhaupt dieses Konzept "des Bösen" als Endgegner ...
Das ist als gelegentlicher Eskapismus nett, aber in der Breite einfach nur flach, unterkomplex und fern jeder Realität. Aber leider ist es inzwischen Mainstream und das ödet mich an.

#Literatur #Film #Unterhaltung #Kultur #SchwarzWeissDenken #Medien #Bücher #Serien

@Nike_Leonhard ein US-amerikanisches Phänomen, wie mir vorkommt - Thriller und Krimis sind da seit jeher so.
James Bond auch.
@abuerkl
Ja, teilweise. Die systemstützende Bedeutung des Krimis wird ja immer wieder mal hervorgehoben. M. E. unterlaufen einige Autor:innen die dann doch recht gekonnt. Sarah Paretsky z. B. (die ich sehr verehre) lässt ihre Protagonistin aus jedem Fall kaputter rausgehen als sie reingegangen ist.
Ganz extrem ist natürlich Dürrenmatt (auch wenn ich den überhaupt nicht mag) mit dem Ende von "Es geschah am hellichten Tag." (Buch, nicht Film).