"Equal Payday" ist echt ein unglaublich lächerliche Propaganda-Blödsinn, der nachwievor als seriös propagiert wird. Sogar in der #ZiB2. Dass sich die Frauenbeauftragte sich nicht zu blöd ist, den Vergleich von Friseurin und Bauwirtschaft als problematisch hinzustellen - Das sind komplett unterschiedliche Anforderungen, Konditionen und Herausforderungen. Genauso sinnlos könnte man argumentieren, dass ein Strassenkehrer 40 Tage umsonst gegenüber einem Atomphysiker arbeitet.

Frauenberufe zahlen nicht weniger, weil sie von Frauen gemacht werden, die wenigen Männer dort verdienen genauso wenig. Wenn dann ist das ein Problem des Kapitalismus.

Umgekehrt verdienen kinderlose Frauen ab 40 oft sogar deutlich besser als ihre männlichen Kollegen. Aber das passt halt nicht zur chronischen Opferrolle der Frau, die der Feminismus gern so übersimplifiziert proklamiert.

@clawjelly »Frauenberufe zahlen nicht weniger, weil sie von Frauen gemacht werden, die wenigen Männer dort verdienen genauso wenig.«

Mag sein, aber laut dieser Studie sinkt das Gehalt einer Branche, sobald ihr Frauenanteil steigt. 🫠
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0927537121001378

(Hab es mir aber – ehrlich gesagt – selbst noch nicht vollständig durchgelesen.)

@smeikx Jo, ist auf jeden Fall eine interessante Studie. Soweit ichs versteh, sagt sie jetzt aber nicht unbedingt iwas gegensätzliches zu dem, was ich geschrieben habe. Oder anders gesagt: Die Feminismus-Idee "Sie bekommt weniger, weil sie eine Frau ist" bestätigt sie auch nicht.

Weshalb diese Situation eintritt, beantwortet sie eigentlich überhaupt nicht, höchstens Indizien werden genannt - größere Flexibilität, geringere Prestige-Bewertung, etc... Insofern wärs genauso plausibel aufgrund dieser Studie zu behaupten, dass Frauen den Jobmarkt ruiniern - Eine ähnlich hirnrissige Behauptung wie der "Equal Payday".