Wohlstandsdebatte: Schlechte Chefs belasten die Wirtschaft
Wohlstandsdebatte: Schlechte Chefs belasten die Wirtschaft
Lasst uns unsere Lieblings “Bekloppe Chefentscheidungen” sammeln!
Meine: Planung für den neuen Katalog gehabt. Katalog erstellt. Meeting gehabt zur Auflagenplanung. Lange und ausführlich besprochen, dass es ja sinnvoll wäre, dass jeder Kunde einen der neuen Kataloge zugesendet bekommt. Im Meeting auch die Kosten dargestellt, inkl. Porto. Chef war einverstanden. Also Kundenzahl rausgezogen, Auflage entsprechend drucken lassen und an den Versand gegangen. Chef stoppt die Aktion dann kurz nach den ersten Versendungen, weil die Portokosten ja zu hoch sein. Zwei Monate später: Gemecker vom Chef, warum denn noch so viele Kataloge da wären und wieso der Vertrieb denn so schlecht planen würde. Tja.
Lasst uns unsere Lieblings “Bekloppe Chefentscheidungen” sammeln!
Ich im Bewerbungsgespräch zu nem Job relativ kurz nach Ende meiner Ausbildung (Bürojob mit verschiedenen möglichen Themenschwerpunkten von denen man in der Praxis alle oder auch nur einen Teil machen kann): “Bereich X wurde bei mir in der Ausbildung übrigens komplett ignoriert, ja Kammer und Berufsschule hatte ich informiert. Wenn Sie mich da einsetzen wollen, wäre das sinnvoll mir erstmal sehr wenig zu geben und mir jemanden an die Seite zu stellen, der das in der Praxis alles mit mir durch geht. In Bereich Y bin ich dafür top.” Deckte sich auch mit den Noten aus meinem Abschluss, Bereich X war halt ne heftige fette 4 und alles andere deutlich besser.
Chef (auch bekannt als Trulla): “Ja alles kein Problem, kriegen wir hin!”
Wie sah meine Arbeit dann aus?
Richtig. 99,9% nur Krempel aus Themenbereich X bekommen, natürlich ohne Hilfestellung. Dann wurde noch Stress gemacht, weil ich unendlich langsam war und alles 50x nachgeschlagen habe (wurde dann als “ich gammel nur rum” gebrandmarkt, am Arsch Trulla). Und dann kam natürlich die überraschte Donnerratte als ich deshalb ewig krankgeschrieben war. Depression, hab ich Trulla natürlich nicht gesagt, ging die auch nix an.
Während der Depression hat mich dann eine Leiharbeitsfirma kontaktiert, mit denen hab ich n Vertrag klar gemacht und hab dann direkt am letzten Tag der Frsitwahrung den Job bei Trulla gekündigt + Bitte um Aufhebungsvertrag vorher. Sie war wahnsinnig überrascht und wollte natürlich nicht wissen, warum ich jetzt kündige, obwohl ich ihr sogar angeboten habe, ihr den Grund zu nennen. Mich wirklich gehn lassen wollte sie aber auch nicht. Im Endeffekt war ihr dann aber wohl das Risiko, dass ich bis zur fristgerechten Kündigung (die sie nicht verhindern konnte) krank bin, dann doch zu groß. Und ja ich wäre dort absolut Krank geblieben.