Fahrzeuge generieren immer mehr Telemetriedaten. Unfallforscher haben nun Häufungsstellen von starken Bremsmanövern (ohne Kollision) untersucht und konnten eine statistisch signifikante Korrelation zu einem erhöhten Unfallrisiko nachweisen. So können Infrastrukturdefizite leichter behoben werden bevor Menschen zu Schaden kommen.

Li et al. (2026): From Lagging to Leading: Validating Hard Braking Events as High-Density Indicators of Segment Crash Risk, https://arxiv.org/pdf/2601.06327

@zukunftmobil aber was tut man dann mit den gefundenen Orten? https://unfallatlas.statistikportal.de/ gibt es ja auch. Trotzdem war am lokalen Unfallschwerpunkt die letzte Maßnahme den Blitzer abzubauen. (Lizenz-/Organisationsthema bei der Auswertung)
Unfallatlas | Kartenanwendung

Der Unfallatlas enthält Unfälle mit Personenschaden. The German Accident Atlas contains accidents with personal injury.

@dekarl Im Idealfall gibt es eine proaktive Auseinandersetzung mit den gefundenen Stellen und dann ggf. einen Umbau. Ich finde es immer schwer auszuhalten, dass man erst x schwere Unfälle in der Unfallsteckkarte haben muss, damit man Eingriffe rechtfertigen kann. Das man es alleine rechtfertigen muss, ist das Problem. Und dafür zwingend menschliches Leid braucht. Entspricht nicht dem Ziel von Vision Zero und ist wie gesagt schwer für mich persönlich auszuhalten.