@strandbeutel
Der Herr Chapeaurouge scheint nicht ganz auf dem Laufenden zu sein:
"Chapeaurouge: Nein. Die Verkehrspolitik, die mangelnde Erreichbarkeit, werden ein immer größeres Problem für die City. Der Wallring als Verteiler funktioniert nicht mehr. Überall wird gebaut oder zurückgebaut. Die jüngste Idee lautet, den Holstenwall auf eine Spur zu verengen. Wie sollen dann noch Menschen in die Stadt kommen? Schon in der Peripherie werden die Verkehre abgefangen, ob an der Elbchaussee oder am Dammtor, alles ist abgeschnitten. Und die Sperrung des Jungfernstiegs ist der Grundfehler. Er ist die Hauptachse, an der Hamburg gewachsen ist. Wie kann man den sperren? Die #ChampsÉlysées werden auch nicht dichtgemacht."
Derweilen in #Paris:
"Ganze Quartiere werden durch ein paar Einschnitte – wie etwa in der Rue Mouton-Duvernet – verkehrsberuhigt. Expressrouten entlang der Seine hat Hidalgo in Spazier- und Rollerwege verwandelt. Sogar das Schwimmen in der Seine will Hidalgo bekanntlich ermöglichen, wie sie während der Olympischen Spiele versprochen hatte. Die achtspurige Fahrbahn der Shoppingmeile #ChampsElysées lässt sie zurückbauen und begrünen, ebenso den riesigen Concorde-Platz, wo in Revolutionszeiten der König geköpft wurde. Am anderen Ende der „Champs“ wird der Rundplatz um den Triumphbogen, ein Inbegriff des chaotischen und hupenden Stadtverkehrs, von zwölf auf vier Spuren reduziert, der Rest wird zum Flanieren für Reisegäste oder Radfahrer saniert."
https://www.fr.de/panorama/autofreie-city-paris-erlebt-die-gruene-revolution-93677564.html
#Verkehrswende #Hamburg