Lasst uns mal wieder reflektieren, dass Trump nicht gewählt wurde, obwohl er einen behinderten Reporter nachäffte, Frauen beleidigte und ehemalige Kriegsgefangene als Loser beschimpfte, sondern weil.

"Endlich wieder sagen dürfen, was man denkt," war exakt sein Versprechen an die Wähler.

@Mela

nicht zu vergessen *für* performative sexuelle Übergriffigkeit

@Mela
Ich denke, dass Personen und Parteien oft aufgrund empfundener "Ähnlichkeit" präferiert werden. Korrupte, bierselige, wurstfutternde CXUler sprechen damit Leute an, die bei der Steuer bescheißen, Schwarzarbeitende beschäftigen und denen individuelle Behaglichkeit weit wichtiger ist als soziale und ökologische Verantwortung.
Ist nur eine Hypothese...
@Mela
Damit könntest du Recht haben.
@martindrogat
@Mela
Grundsätzlich ist dem Durchschnittsamerikaner egal, was Trump für ein Mensch ist. Hauptsache er sorgt für niedrige Lebensmittel und Spritpreise. Und wenn er noch Arbeitsplätze schafft, wie auch immer und die Zinsen für Kreditkartenschulden niedrig hält, ist er ein Gott.
Es ist ihm egal, was der Rest der Welt denkt, macht, leidet oder stirbt.
@Mela so ist es. Und so ist es auch bei den Blauzi-Wählern. Für mich ist der Begriff "Protestwähler" daher schon immer eine verharmlosende Lüge gewesen. Die Blaubraunen wurden nicht aus Protest oder wider besseren Wissens gewählt, sondern weil ihre Wähler deren Hetze und Hass feiern und genau das wollen, was diese Partei an schlimmen Szenarios plant. Davon geht eine Gefahr aus die in der Gesellschaft liegt und nicht weggehen wird, wenn der orangene Clown doch mal seiner Altersschwäche erliegt.

@NecrohamsterLevel10 @Mela

Der Witz ist: ein großer Teil der Protestwähler sind sozial schwächere.

Und genau die würden nach dem AfD-Parteiprogramm verlieren. Denn das sieht grundlegend Steuersenkungen für Besserverdienende vor.

@rincewind stimmt schon. Aber da sie gleichzeitig sehr Bildungsfern sind, werden sie das nicht mal dann verstehen, wenn es eintritt. Die AFD wird ihnen immer wieder einen anderen Schuldigen benennen gegen den sie ihren Hass und ihre Verbitterung richten können. Und das ist alles was sie brauchen, ein angreifbares Feindbild.

@Mela
nach der Logik müsste er ja auch dafür stehen, dass er selbst als Loser bezeichnet werden kann und dass jeder US-Amerikaner öffentlich für Minderheitenrechte eintreten kann. Oder?

Oder?

@Mela
Natürlich sollen Nazis sagen dürfen, dass sie Nazis sind.

Da bin ich sehr dafür, damit man sie entsprechend verurteilen kann.

Das Problem derzeit ist, dass sich damit auf einem Mal mehr offenbart haben, als sich unsere Gesellschaften auf den Schlag verkraften können.