»Diese Welt braucht Menschen, die sich ihre Kreativität bewahren«

Zurzeit freue ich mich sehr darüber, auf einem mir weniger vertrauten Terrain einen Geistes­verwandten gefunden zu haben. Genauer gesagt ist er mir schon früher hier und da (immer im Internet) begegnet, aber ein paar Zusammen­hänge erschließen sich jetzt erst. Stephan Kleinerts ⇢ Blog schallund­stille.de las ich zu Beginn vor allem wegen der wunder­vollen Tier­foto­grafie, die sich durch wenig Hoch­glanz und umso mehr offen­sicht­liche Liebe zum/zur jeweils Portrai­tierten auszeichnet. Dass Stephan auch Musiker ist, habe ich mehr am Rand zur Kenntnis genommen. Aber dann gab es den Hinweis auf sein neues Projekt, ⇢ Strategies Against Algorithms, und das hat eine derart groß­artige Nicht­vertriebs­idee (deren zentralen Gedanken ich für die Über­schrift dieses Artikels ausge­liehen habe), dass ich einfach tätig werden musste …

Mein Beitrag war eine eher unkonven­tionelle, doppelt beschich­tete und -belich­tete semi-abstrakte Cyano­typie mit entfernten Anklängen ans Artwork des Strategies-Booklets. Und heute nun war das Album in der Post, und ich bin begeis­tert am Entdecken. Solche elektronik­lastige Musik ist ja eher fern von dem, was ich als „meine“ Musik bezeichnen würde, aber das alles ist schon sehr stimmig, ein Gesamt­konzept im besten Sinne, nicht nur für den Kopf, sondern auch für die Seele. Beson­ders faszi­niert war ich, als ich beim zweiten oder dritten Hören von „Embed­dings“ merkte, dass der Song sich auf denselben Text bezieht wie tantes ⇢ Something from nothing, der wiederum die unmit­telbare Inspi­ration ⇢ für mein „make!“-Kärtchen war. Und auf genau so eine Karte hatte ich, nichts­ahnend, mein Begleit­schreiben an Stephan verfasst – die Welt ist echt klein 🙂

(Deine Antwort hierauf erscheint als Kommentar unter dem originalen Blog-Eintrag.)

https://silberpixel.net/2026/02/05/diese-welt-braucht-menschen-die-sich-ihre-kreativitaet-bewahren/ #NoAI #SchallUndStille