Ist das wirklich wahr? Statt die Digitale Souveränität zu verbessern ändert das Digitalministerium einfach die Definition so dass man heute schon am Ziel ist ohne sich bewegen zu müssen.
Was ist mit Cloud Act? Was ist mit Vendor Lock-In? Spionage? Was ist mit der Stärkung der Europäischen IT Industrie? Was ist mit Open Source? Was ist mit ständigen Preiserhöhungen bei Microsoft? Warum nicht heute auf Lösungen migrieren die heute schon in anderen Ländern erfolgreich im Einsatz sind?
@Karlitschek Das ist spannend, denn diese Definition wurde bereits in 2024 im Föderalen Architekturboard diskutiert. (1/3)

@Karlitschek
„IT-Lösungen [...] sollten nach Möglichkeit nicht an spezifische Funktionen, Austauschformate oder Hardware-Technologien einzelner Hersteller gebunden sein und Open Source-Ansätze gestärkt werden. Ausnahmen gelten
für solche Bindungen, bei denen ihr Nutzen den daraus resultierenden Abhängigkeiten erheblich überwiegt. Die Verwaltung
sollte in diesen Fällen allerdings in der Lage sein, mittelfristig auf Alternativangebote umstellen zu können”

https://docs.fitko.de/fit/assets/pdf/fit-ab_dokumente/FIT-AB_Leitlinien_f%C3%BCr_die_Gestaltung_einer_f%C3%B6deralen_IT-Architektur.V1.0.pdf (2/3)

@Karlitschek Das war schon ein sehr weitgehender Kompromiss. Die dort definierte Ausnahme soll nun offenbar zur Regel werden soll. Eine Wechselfähigkeit zu erreichen ist ein Ziel an sich, ohne Open-Source wird es aber schwer bis unmöglich, diese überhaupt zu gewährleisten. (3/3)