Schockierende Nachrichten aus der Ukraine: Washington Post-Korrespondentin Lizzie Johnson wurde am 4. Feb 2026 mitten in der Kriegszone entlassen - während sie ohne Strom, Heizung oder Wasser in Kiew berichtete. Sie zeigte sich “am Boden zerstört” über die Entscheidung.
#Journalismus 1/
RE: https://bsky.app/profile/did:plc:mencpxk4spd3xn3qotwkyyqf/post/3me2enjr6ss2dJohnson hatte erst Tage zuvor auf Social Media gepostet, wie sie bei frostigen Temperaturen im Auto arbeiten musste - mit Bleistift, weil Tinte einfriert. Sie appellierte direkt an Besitzer Jeff Bezos: “Jeden Tag riskiere ich mein Leben für diesen Job. Bitte lasst mich bleiben.” 2/
Die Entlassung ist Teil massiver Kürzungen bei der Washington Post: Ein Drittel der Belegschaft - über 300 Mitarbeiter - verlor den Job. Besonders hart getroffen: die internationale Berichterstattung. Das gesamte Nahost-Team und das Ukraine-Büro wurden geschlossen. 3/
Chefredakteur Matt Murray nannte es eine “strategische Neuausrichtung” nach 100 Mio. Dollar Verlusten in 2024. Die Zeitung fokussiert sich künftig auf Politik und nationale Sicherheit. Auch Sport- und Lokalredaktion wurden massiv gekürzt.
#Medienbranche #WashingtonPost 4/
Bereits Ende Januar hatte die Redaktion Auslandskorrespondenten verboten, in Hochrisikozonen zu reisen - ein Vorzeichen der Kürzungen. 60 internationale Reporter hatten in einem verzweifelten Brief an Bezos appelliert, die “kampferprobte” Auslandsberichterstattung zu retten. 5/
Der Fall zeigt die dramatische Krise im Qualitätsjournalismus: Selbst eine renommierte Zeitung wie die Washington Post opfert ihre Kriegsberichterstattung aus finanziellen Gründen - während Journalisten wie Johnson unter extremen Bedingungen ihr Leben riskieren.
#SaveJournalism 6/