Kollege hat mal den "Copilot" gefragt zu einem Problem, das wir gemeinsam lösen wollen, in meinem Fachgebiet. Das hat ihn wahrscheinlich maximal zwei Minuten gekostet.
Jetzt muss ich den Roman, den Copilot ausgespuckt hat, erstens lesen und zweitens länglich erklären, wieso die vorgeschlagenen Lösungen Quatsch sind. Das sehe ich zwar auf den ersten Blick, aber ich muss das jetzt einer fachfremden Person erklären. So steigert die KI nämlich unsere Produktivität. ¯\_(ツ)_/¯
@UlrikeHeiss Prompten ist ein Thema für sich ;-) Wenn man das richtig macht und eine aktuelle sogenannte KI nutzt, _kann_ das wirklich hilfreich sein. Aber ja, man muss das zielgerichtet und umsichtig einsetzen.😶

@gregorgrau Die Frage stellt sich doch aber, ob der Aufwand, den man in das Erlernen des Prompt Engineering stecken müsste, nicht weit besser in die Aneignung von breitgefächerten Grundlagenkenntnissen, Fachwissen und konkreten Problemlösungen auf den Gebieten investiert wäre, auf die sich die Fragestellungen richten werden.

Bei den Praxisbeispielen, die mir bislang untergekommen sind (Azubis!) gewann stets eindeutig letzteres.

@UlrikeHeiss

@UlrikeHeiss @moranaga Für den Prompt benötigst du ja fachliche Kenntnisse. Sonst wird das nix. Ich habe z. B. vor kurzen ein SQL Statement auf Basis fachlicher Kenntnissen mittels ChatGPT in ~ 20 Minuten erstellt, dass meine Programmierfâhigkeiten weit überstieg. Ist aber auch eigentlich der Job von der BI. Die war aber nicht verfügbar und die Daten dringend benötigt.
@UlrikeHeiss @moranaga Aber als EAM kenne ich die Datenstruktur, die zugrundeliegenden Prozesse und kann komplexe Anforderungen verstehen. Gutes Prompt geschrieben, zwei Nachfragen eingebaut. Konzern-GF glücklich, Gregor stolz auf sich 🤐 und das in weniger als ner halben Stunde