Was am CDU-Feldzug gegen Arbeitnehmer („Ihr arbeitet zu wenig!“, „Lifestyle-Teilzeit“, „Faulenzer“) besonders verwerflich ist: Plötzlich ist der Mensch wieder für den Staat da – nicht der Staat für die Menschen. Diese Denke war seit 1945 weg. Viel Spaß mit der Obrigkeitsfantasie gegen Arbeitnehmer!
Wenn der deutsche Staat etwas braucht, dann sicher keine 75-Jährigen, die bis zum Umfallen schuften. Wenn Merz sich vor die Kameras gestellt und gesagt hätte: „Wir brauchen mehr Anstand. Mehr Großzügigkeit. Mehr Wohltätigkeit.“ – geschenkt. Aber: mehr ARBEIT?
@politicalbeauty.bsky.social Das Kapital braucht die durchaus. Als Lohndrücker erfüllen sie die selbe Funktion wie die Kinderarbeit im 19.Jh, die ja auch nicht deswegen bleiben gelassen wurde, weil Kinder offensichtlich weniger produktiv sind. Und jeder, der in die Rente einzahlt und dann vom Band direkt in die Kiste fällt, senkt die Lohnstückkosten.
Dass der Staat die Interessen des Kapitals vertritt, ist ja nix neues; Merz macht das bloß besonders rotzfrech und offensichtlich.
@menos @politicalbeauty.bsky.social papi denkt der chinese und seine freunde nehmen uns alles weg. er hat fett schulden gemacht. er denkt, nur BSP steigern kann helfen. er denkt, es ist wieder 1995. seine möbel sind aus bast. sein fernseher ist schwer wie ein amboss. er träumt vom schlacksigen jackett mit schulterpolstern.