Was ist euer Projekt für den heutigen Digital Indepencence Day?
Was ist euer Projekt für den heutigen Digital Indepencence Day?
Theoretisch kannst du immerhin einen EU Serverstandort anlegen.
Aber ansonsten Vaultwarden for the win.
Das Problem ist, die USA haben ein Gesetz verabschiedet, dass Ihnen theoretisch auch Zugriff auf amerikanische Clouddienste mit Standort in Europa ermöglicht.
Daher wirklich die sichere Variante ohne US Bezug.
Das Gesetz gibt es schon seit 2021 btw.
Aber ja, ich will hier das auch niemandem ausreden, Bitwarden stellt eben aber das lesser evil zu kein PW Manager oder Lost äh LastPass da.
Ich bin aus genau deinen Gründen seit Jahren zu Vaultwarden.
Ah das wusste ich nicht. Danke dir, bin erst durch den orangen Clown darauf aufmerksam geworden.
Das war auch nicht als Kritik gedacht, wollte es nur eben hervorheben, da glaube viele davon nicht wissen.
Ich nutze KeePass und Syncthing und bin wirklich sehr zufrieden wie einfach das klappt.
Ich habe:
Ich hab aber gerade erst angefangen. Drecks Datenschleuderkonzerne können mich kreuzweise und ich werde das weiter verbreiten, so oft ich kann.
Ja das ist was. Nette Erinnerung an alle die das lesen: Klein beginnen!
Habe vor einigen Jahren an einem kleinen Familienfest einen Teil der Familie auf Signal gebracht. Das Gespräch plätscherte natürlich auf den damalig aktuellen Facebook Skandal und ich schlug die Lösung vor. Bisschen aufgeklärt und dann haben alle am Tisch das Handy hervorgenommen und 10’ später war auch die Grossmutter im neuen Familien-Signal Chat :D
Jupp, das geht super - ich zock hier die meiste Zeit auf dem SteamDeck und habe damit erstaunlich wenig Probleme. Ist wirklich wunderbar.
(Ich hab das oben halt geschrieben, weil wenn du dich frei von US-Konzernen machen willst, dann fällt da halt nicht nur Valve raus, sondern irgendwie halt auch fast alle großen Spielepublisher. Das sind ja größtenteils auch US-Konzerne oder halt chinesische Konzerne oder wie EA jetzt saudische Konzerne)
Genau das - es gibt halt diese Umstiege, die richtig was bringen. Die Mailaddi endlich von Gmail umziehen. Diese Cloudbackups nicht bei Apple machen. Den Rechner von Windows auf Linux bringen. Die schlimmsten Datenschmutz-Apps runterwerfen. Und dann halt nicht mehr die gesamte Freizeit auf Instagram verbringen.
Danach sind es halt eher kleine Schritte.
LinkedIn Account gelöscht.
War einer der am längsten rausgezögerten Schritte. Durch PNs auf dieser Plattform habe ich Jobs bekommen und manche Kontakte werde ich aus den Augen verlieren.
Ist leider scheisse schwer zu ersetzten.
Es gibt ja diese sehr große Behörde in Deutschland, die eigentlich für Arbeitsvermittlung zuständig sein sollte.
Ja das ist mir auch wirklich am schwersten gefallen, da es bei der Jobsuche und Kontakt halten zu alten Arbeitskollegen geholfen hat.
Was mir allerdings es dann wirklich erleichtert hat es zu löschen, war der Schritt die Daten mit KI zu trainieren und der News Feed mittlerweile eher nur dominiert wird von Möchtegern Infkuencer etc. das ich entnervt dann einfach auf löschen gedrückt habe.
Meine Empfehlung, bevor man zu Linux wechselt: Grosse Tabelle anlegen und alle Programme die man nutzt, mal aufschreiben. Dann akribisch durchgehen und schauen, ob sie Linux kompatibel sind und wenn nicht, noch auf Windows auf die Linux-kompatible Alternative wechseln. (Office, Cloud-Anbieter/Client, Mail-Client, etc.)
So wird der Linux-Wechsel wirklich so einfach, wie das auf Lemmy jeweils beschrieben wird.
Ableton geht, ist aber tatsächlich etwas Aufwand.
Endgegner sind leider andere…CA(A)D.
(Und der erste der mir mit FreeCAD kommt den erschlag ich. Schon mal Pläne für ein Medizinprodukt mit hunderten Komponenten oder für ein Krankenhaus versucht in FreeCAD nur zu öffnen?) Dafür lebt bei uns leider auch noch ein DualBoot.
Musst du meiner Meinung nach nicht unbedingt. Ich würde dann als Anfänger eher zu sowas wie CachyOS tendieren, das soll auch sehr einsteigerfreundlich sein.
Was Linux angeht: ich merke wirklich seit Jahren keinen Unterschied mehr, es läuft eigentlich alles bis auf ein paar Online-Titel und wenn man darauf verzichten kann, dann wird man von einem Umstieg meiner Meinung nach absolut profitieren.
Hatte das gleiche Szenario. Habe die Weihnachtsfeier genutzt auf Linux zu wechseln. Habe mich damals für Nobara entschieden und das hat super geklappt. Nur das Koppeln des Dual-Sense Controllers hat mehrere Abläufe gebraucht. Kann ich also sehr empfehlen.
So wie ich es damals verstanden habe ist SteamOS tatsächlich hauptsächlich auf das Handheld ausgelegt und weniger auf Desktop PCs.
Wobei eine Anmerkung zu Nobara: Der Typ der da Maintainer ist,ist zunehmend schwieriger, hat u.a. mit dem unsäglichen Brave Browser gebloated UND sogut wie alle Tweaks die früher Nobara differenziert haben sind mittlerweile Upstream bei Fedora eingeflossen bzw. dort einfach verfügbar.
Fedora evtl. daher die bessere Wahl.
Was hast du als Hardware?
Ich sag mal so: Ich hab privat drei komplett wild zusammengewürfelte Maschinen und bei keiner hat Gaming ein Problem gemacht das nicht bei SteamOS auch da war (und dann war es ein Startparameter), bevor du nun ein ArchOS (was Steam am Ende ist ) auf einem nicht dafür gemachten System zum laufen kriegen willst… Würde ich eher auf eine auf Massenkompatibilität ausgelegte Distro setzen. Die Chancen, dass du damit wenig bis keine Issues hast sind gering.
Ich hab im Juni letztes Jahr erst ein fast 100%iges Upgrade durchgeführt.
Ryzen 9 7950 64GB DDR5 (noch vor dem massiven Preis anstieg) 1TB Samsung 990 Evo (aktuell leider mit Win11) Geforce RTX 3060 (noch vom alten System)
Knapp 1500€ für den ganzen Krams.
Das sollte alles kein Problem sein. Jedes Große Distros sollte damit ganz entspannt klar kommen. Da du ja so ein großes Interesse an SteamOS hast würde ich mit irgendwas an Arch basierten gehen wie EndeavourOS oder Pop_OS!. Ich persönlich kann nur Endeavour Empfehlen, aber habe andere große Arch Based Distros nicht ausprobiert. Pop_OS! soll aber glaube etwas einsteigerfreundlicher sein.
Wenn du die beste mögliche Erfahrung für das erste Linuxsystem haben willst geh einfach mit Linux Mint. Was einstiegsfreundlicheres wirst du nicht finden.
Wieso soll Mint zum zocken mies sein?
Außerdem ist Endeavour relativ benutzerfreundlich. Deshalb habe ich auch gleich Pop mit empfohlen, auch wenn ich es selber nie genutzt habe.
Hab ich testweise auf dem PC vom Kind1 mit Bazzite und dann Nobara gemacht.
War…grob gesagt ne blöde Idee. Die Derivatdistros haben mittlerweile so wenig Vorteile, aber sind oft deutlich langsamer bei Dingen oder man ist obskuren Entscheidungen ausgeliefert. (So wird Nobara seit einiger Zeit mit dem unsäglichen Brave Browser gebloated)
Und die großen Major Distros sind mittlerweile so nah dran an den Spartenthemen wie Gaming,dass es kaum einen Unterschied macht. Konrekt hab ich auf meinem Fedora43 Plasma Desktop(mit Nvidia GraKa) noch keine Probleme beim Gaming gehabt die es auf SteamOS nicht auch hatte. (Und das waren eh nur minimale…)
Umgekehrt haben die SpartenDistros ihre eigenen Probleme.
Von daher: Ruhig ins kalte Wasser springen. Wir haben das bis auf den obigen Fall sowohl als Firma als auch privat und sind extrem gut damit gefahren.
Linux ist erstaunlich unkomplex - gerade wenn es nur um “den Alltag” geht. Und gerade das Thema Gaming ist mittlerweile ein dermaßen ausgetretener Pfad.
Dies. Gaming ist längst kein Problem mehr, wofür es “spezialisierte Distros braucht”. Der einzige Vorteil dieser Distros ist, dass Personen die ein Interesse an Linux haben, nach Distros suchen können, den Satz “für Gaming optimiert” sehen und damit für die die Frage ob man zocken kann erledigt ist.
Das was die an “spezial Konfigurationen” gegenüber “standard” Distros haben sind minimalunterschiede die kaum ins Gewicht fallen.