Absolut richtig. Jeder sollte so wenig arbeiten dürfen, wie er will.
Aber nur, wenn er akzeptiert:
Das er weniger verdient
Das er weniger Rente beziehen wird
Das er ggf. bei Beförderungen übergangen wird
Das die die mehr haben, ihn nicht alimentieren werden.
Und über wie viel Menschen reden wir hier überhaupt? Lohnt die Debatte überhaupt?
@stefanborchertnienwohlde bin mir nicht sicher, ob ich dich richtig verstehe, aber ich denke, du übersiehst, dass es Umverteilungseffekte in alle möglichen Richtungen gibt, und wir uns alle irgendwie gegenseitig alimentieren.
Die Grundsicherung geht von oben nach unten, aber Rente und Gesundheit verteilen eindeutig von unten nach oben um.
Wir leben ja nicht allein auf einer einsamen Insel, und wollen eine solidarische Gesellschaft sein
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@stefanborchertnienwohlde
Wenn (plakativ) Thore sich unter völliger Missachtung seiner Rechte als Arbeitnehmer zu unmöglichsten Tageszeiten für 13,50 den Buckel krumm ackert, finanziert er damit auch Stefans Dienstwagenprivileg, Pendlerpauschale, Steuerabsetzungen, Gesundheitssystem, usw.
Privilegien, zu denen er selbst keinen Zugang hat.
Ohne seine billige Arbeitskraft wären auch für Stefan Hotel, Restaurant etc. zu teuer
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@stefanborchertnienwohlde
Bitte nicht falsch verstehen:
Ich weiß nichts über dich und deine Lebensumstände.
Ich erwähne unsere Namen nur zur Veranschaulichung.
Beste Grüße!
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@Thore alles im Ordnung.
Ich denke aber, wir sind grundsätzlich nicht weit auseinander.
Ich bin der Meinung, dass Probleme nicht gelöst werden, wenn man immer auf andere zeigt, weil die das ja genauso machen. Diebstahl an der Allgemeinheit wird nicht legal, weil es alle tun. Man sollte jeden Diebstahl einzeln betrachten.
Aber Deutschland hat Black Rock Merz gewählt, weil es Scholz nicht mehr wollte, und es nun bereut.
Viele Grüße