Bundeskanzler Stocker hat mit dem 2-1-0 Plan die wirtschaftspolitischen Ziele der Bundesregierung für 2026 ausgegeben: 2 Prozent Inflation, 1 Prozent #Wirtschaftswachstum. Dazu kommt, dass das #Budgetdefizit bis 2028 auf 3 Prozent sinken soll. Das wird die Regierung aus heutiger Sicht verfehlen. 1/
Wir schlagen zur Abhilfe folgende Maßnahmen vor: Ein kleines #Konjunkturpaket für mehr Wachstum, weitere preissenkende Maßnahmen gegen die hohen Lebenshaltungskosten sowie wachstumsschonende Steuererhöhungen gegen das Budgetdefizit. 2/
Österreich wird heuer um 0,93 Prozent wachsen (Mittelwert der Vorhersagen der Forschungsinstitute und internationalen Organisationen). Damit würde die Bundesregierung ihr Ziel von 1 Prozent unterschreiten. Dazu kommt: Die Gefahr, dass das #Wachstum schwächer ausfällt, ist bereits jetzt groß. 3/
Trumps erratische Zoll-Drohungen werten den Euro auf, die #Gaspreise im Großhandel steigen wegen der Kältewelle, und Deutschland korrigierte gerade seine #Wachstumsprognose um ein Stück nach unten. All das wird das heimische Wirtschaftswachstum heuer bremsen. 4/
Wir empfehlen deshalb ein Konjunkturpaket, welches das Wachstum um 0,5 Prozentpunkte erhöht. Dafür muss die Bundesregierung zwei Mrd. Euro in die Hand nehmen und damit 5.000 zusätzliche Wohnungen im sozialen #Wohnbau finanzieren sowie die #Kinderbetreuung ausbauen. Das schafft auch 29.000 Jobs. 5/