@[email protected] Merz anglifiziert einfach den Begriff "persönliche Lebensentscheidung", damit es klingt wie so neumodischer, abgehobener Firlefanz, den die fleißigen Boomer früher ja schließlich auch nicht gebraucht hätten, und nicht wie der Unterschied zwischen grundsätzlichen Freiheiten, die Menschen in einer Demokratie normalerweise haben, und extrem fremdbestimmter, unterdrückerischer Ausbeutung, in der Menschen nicht mehr erwarten dürfen, irgendwas über sich und ihr Leben entscheiden zu können. Wir müssen ganz dringend aufpassen, dass wir in unserer Kritik an dieser Scheiße nicht aus Versehen auf den Zug aufspringen, dass Menschen nur das Recht auf das haben sollen, was sie müssen (Eltern pflegen müssen, Kinder erziehen müssen, den Haushalt bewältigen müssen...). Dieses Wort "Freiheit", was sich ja auch CDUler*innen gerne auf die Fahnen schreiben, bezeichnet nämlich eigentlich das, was Menschen WOLLEN, ohne zu müssen. Wir sollten jeden Tag 3x so öffentlich wie möglich betonen, dass es absolut legitim und selbstverständlich ist, dass Menschen in einem Staat, der keine Autokratie oder Diktatur ist, das verdammte Recht darauf haben, ihr Leben so zu gestalten, wie sie es WOLLEN. Und deshalb wäre es ein f*cking riesiger, inakzeptabler Skandal, wenn "Ich will einfach nicht Vollzeit arbeiten" kein legitimer Grund mehr wäre, in Teilzeit zu arbeiten. Auch wenn es in einem Gesetz für jedes auch nur erdenkliche "Müssen" eine Ausnahmeregelung gäbe, müssten wir mit Krallen und Zähnen das Recht auf Lebensentscheidungen nach dem persönlichen Willen verteidigen. #LifestyleTeilzeit