Zu spät, aber im Vergleich immer noch besser als andere Projekte in Vergleich. Die #FehmarnBeltQuerung, ein Absenktunnel von Deutschland durch die Ostsee bis Dänemark, könnte, dann 2031, zwei Jahre später fertiggestellt werden und den Kostenrahmen halten.

Ich würde mir noch sehr viel mehr Aufmerksamkeit auf die Qualität von Planungsleistungen wünschen. Wir haben in Deutschland viel kostengünstige Potentiale zu heben. #Planungsbeschleunigung
https://www.kreiszeitung.de/lokales/schleswig-holstein/fehmarn/eu-megaprojekte-fehmarnbeltquerung-im-zeitvergleich-besser-als-andere-infrastrukturvorhaben-94137890.html

Zu lange und immer teurer: Fehmarnbelt-Megaprojekt steht im Vergleich gar nicht so schlecht da

Die Feste Fehmarnbeltquerung über die Ostsee nach Dänemark lässt deutlich länger auf sich warten als geplant. Eine Ausnahme ist das Mega-Projekt bei weitem nicht.

Alleine
Alleine schon der tatsächliche Mangel an Verkehrs- und Bauingenieur*innen - während wir in der Autoindustrie meckern, weil wir nicht nur Bewerbungen von Top-Talenten bekamen, sind die Wünsche in Verkehrsinfrastrukturplanung sehr viel niedriger.

Auch in der Managementkultur hinkt die Branche hinterher. Zwar werden moderne Strukturen und Strategien genutzt, aber nicht in der Breite. Das führt auch dazu, dass besonders der Nachwuchs an fähigen Führungskräften gering ist. Es fehlt Qualität

Was ich mir wünsche:
1a Studium und Forschung ind Bereichen Verkehrs- und Bauingenieurswesen fördern.

1b In diesen Feldern auch das Wirtschaftsingenieurwesen etablieren.

Die Förderung muss von Planungsbüros und Bauherren kommen. Dazu muss Forschung in Großprojekte eingebunden werden. Das passiert viel zu wenig - wenn überhaupt.

2 Managmentqualität muss in Aufträgen intensver und feinmaschiger eingefordert werden.

3 Fehlerkultur darf kein Arschlochtum erhalten und muss Kooperation fördern.

@thijs_lucas Ich habe das Gefühl, dass sich Verkehrsprojekte in Deutschland oft auf einer Skala zwischen Kölner U-Bahn-Einsturz und Stuttgart 21 befinden, oder es wird einfach gar nichts gemacht (z.B. für Radfahrer oder Fußgänger). Selbst wenn ich in der Kommunalpolitik bzw. kommunalen Behörden genauer hinschaue, sehe ich dort breites Nichtbeachten aktueller Empfehlungen/Regelwerke, Planlosigkeit. Oberste Priorität hat Arbeitsvermeidung und Erhaltung des autozentrierten Status Quo.

@neuimneuland da ist was dran.

Aber selbst bei Projekten, die weitrechenden politischen Support haben, sind wir ineffizient, langsam und ständig im verzug, teurer und ständig in der Kostensteigerung. Selbst - und vielleicht auch gerade - bei Projekten wie Autobahne, die maximalen Support aus der Regierungspolitik bekommen, ist die Planungs- und Managementleistung grottenschlecht.