Meine ChatGPT-Nutzung wandelt sich über die Jahre von einem erstaunten „Wow!“ über „Guck ich als erstes, weil es so einfach ist“ und „Guck ich nur, wenn ich woanders nichts finde.“ hin zu „Nutze es fast gar nicht mehr und entwickle eine Aversion“, weil mich die vielen falschen Antworten und das Mindfuck-artige, pseudo-beziehungsorientierte Kommunikationsmuster unglaublich triggert und aggro macht, besonders wenn eins die ständigen falschen Antworten korrigiert.
@ennopark Wir nutzen ChatGPT im Unternehmen. In der Analyse und Zusammenfassung von Texten (u.a. Interviews, Fachtexte) ist es wirklich gut.
Für alles andere: lieber nicht.
@Levold Das macht mir schon etwas Angst, dass Leute sich auf diese Textzussmnenfassungen im Produktiveinsatz verlassen, weil ChatGPT das überhaupt nicht „wirklich gut“ macht, sondern regelmäßig wichtige Details unterschlägt oder gar erfindet, was eins aber nicht merkt, wenn eins sich nicht wirklich intensiv mit dem Ursprungstext auseinandersetzt, wozu aber üblicherweise keine Zeit ist. Das wird uns noch so richtig um die Ohren fliegen.
@ennopark Da gebe ich dir recht. Beispiel sind Interviews. Workflow ist: Interviews führen u. dokumentieren, diese dann (ideal als PDF) in ChatGPt hochladen u. nach bestimmter Struktur auswerten lassen. Danach muss zwingend die Bearbeitung durch die Person erfolgen, die die Interviews geführt hat. Wenn ich das war, ergänze ich immer noch fehlende Inhalte oder bestimmte „Stimmungen“, Gewichtung von Aussagen usw. Du kannst KI nicht alleine arbeiten lassen, aber es vereinfacht Prozesse.