Viele Politiker kritisieren Elon Musk und X als Plattform für Hass, Desinformation und Radikalisierung – und äußern diese Kritik ausgerechnet dort. Damit stabilisieren sie Reichweite, Relevanz und Geschäftsmodell genau jener Plattform, die sie angeblich ablehnen. Wer X nutzt, füttert den Algorithmus mit Aufmerksamkeit. Konsequente Kritik hieße: X verlassen und Kommunikation dorthin verlagern, wo Debatten nicht durch Empörung monetarisiert werden.

#fediverse #musk

https://www.kuketz-blog.de/warum-das-argument-man-muesse-in-sozialen-netzwerken-bleiben-um-opposition-zu-leisten-voelliger-unsinn-ist/

Warum das Argument, man müsse in sozialen Netzwerken bleiben, um Opposition zu leisten, völliger Unsinn ist

Der Mythos der »notwendigen Opposition« auf Plattformen wie X und TikTok ist eine Illusion: Auseinandersetzungen verstärken Desinformation und fördern das Geschäftsmodell.

@kuketzblog alles richtig. Das Problem ist nur: Wie kommt diese Kritik bei den X-Usern an?

Es ist wie bei der Vegetarier-Debatte: Wenn du Fleisch ablehnst, aus Überzeugung oder Ökologischen Gründen, aber anderen vorwirfst, sie seien unmoralisch, erzielst du das Gegenteil. Je penetranter die Forderung, desto stärker die Abwehr. Die Lager verhärten sich, statt dass jemand umdenkt.

Ein Umdenken findet nur statt, wenn Alternativen besser sind, nicht wenn sie sich schuldig fĂĽhlen sollen.

@diosk7 @kuketzblog

Nö, klares Nö!

Veganer/Vegetarier die so leben, super.

Kritik an Fleischverzehr UND trotzdem selbst Fleisch essen. Das wäre der geeignete Vergleich.