Die rechte Propagandaplattform NIUS geht jetzt rechtlich gegen einen nicht total nach rechs abgedrifteten CDU-Politiker vor, weil er in einer Talkshow formuliert hat, dass sie nicht nach journalistischen Grundsätzen arbeiten. Der Springer-Konzern unterstützt das. Man mag das erstmal 'nicht so wichtig' finden, aber das ist das Playbook von Trump, das hier wiederholt wird: selbst gemäßigte Stimmen abschrecken, stummschalten, bis selbst diese als Dissidenten verunglimpft wurden und verstummen.
@doncish und vermutlich wird seine Partei ihm nicht zur Hilfe kommen sondern ignorieren, auch falls ihm was zustößt.
@doncish @kassander Wie hier schon anderswo gesagt wurde: das Problem ist nicht NIUS, sondern der Rest der „Konservativen“ und Springer. Rechte Hetze gab es schon immer; es wird ihr aber nicht nur nicht wiedersprochen, sondern aktiv eine Plattform geboten.

@axeln Du setzt die Kraft von Überzeugungen, Haltung & Verstand voraus. Damit ich daran glauben kann, müssten die Vernünftigen in der Union mal klar äußern, für was sie stehen.
Das taten sie nicht und so haben sie ihre Kandidaten auch nicht gewählt.

Es zählen nicht Argumente oder Inhalte. Es geht um Bauchgefühl und den Druck der Öffentlichkeit. NIUS, Springer uva. erzeugen diesen Druck, und zwar vor allem in der Bubble ihrer Leserschaft.
@doncish

@doncish

Das Gericht muss dann doch feststellen, dass er recht hat, vielleicht wird es ja ein Eigentor.

Dass die cxu sich nicht geschlossen hinter ihn stellt ist allerdings ein Skandal.

@doncish Ich sehe hier nicht erst Trumps Playbook. Erdogan hat es schon in den 90ern formuliert:
"Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufspringen, bis wir am Ziel sind."
Hier wird nun die Pressefreiheit benutzt, um ein "Recht auf Lügen" durchzusetzen und Demokraten als Feinde der fdgo darzustellen. Läuft.