Schlossstraße. #Fahrradalltag
*Hup*
Ich zeige auf das Schild.

An der Ampel:
"Das Problem sind.."
ich unterbreche mit "... Leute die keine Schilder lesen können."😄

"Das Problem sind..."
Unterbreche mit "... Leute, die ohne Führerschein Auto fahren".😆

"Das Problem sind die ganzen Fahrradfahrer. Wir bezahlen das hier alles."

"Ah? Steuern? Ich bezahle auch Steuern & was jetzt?"

"Glaube ich dir nicht. Warum fährst du dann Fahrrad im Regen?"

"Was genau geht es dich an, womit ich fahre?"🤷‍♂️

@sbi
mögen die Dosentrottel doch die Straßen bekommen, die ihre Kfz-Steuer finanzieren kann. Dann wäre hier aber Radau. Die Qualität, die wir haben, gibt es nur, weil Kfz-und Sprit-Steuern das nicht alleine abdecken müssen.

@jakob_thoboell @sbi

Vorher ziehen wir aber noch die Umweltschäden ab, die nicht durch die CO2-Bepreisung abgedeckt sind.

@jonasgraphie
ich hätte als Fahrradfahrer gerne 50 CT pro gefahrem Kilometer Rückerstattet. Und umgekehrt aufs Auto ne zusätzliche Kilometer-Steuer in gleicher Höhe. Das würde die Folgekosten in etwa abbilden.
@sbi

@jakob_thoboell
Tatsächlich muss so was kommen, weil die Spritsteuer mittelfristig wegbrechen wird und "Ladestrom" sich nicht sauber besteuern lässt. Dann lieber geschätzte Kilometerleistung besteuern und später beim TÜV auslesen für die Korrektur. In GB wird das jetzt schon eingeführt, wenn auch auf niedrigem Niveau.

@jonasgraphie @sbi

@Flo_Rian Onboardunits die den Gebrauch des Fahrzeugs messen.
Wenn es steht wird einfach der theoretische Steueranteil angenommen, als würde es die ganze Zeit (24/7) mit 30km/h fahren) und wenn es fährt dann eben pro Kilometer.

Dann sind die zweit-, dritt- und viertwagen sowie Spaßmobile ghanz schnell abgemeldet.

@jakob_thoboell @jonasgraphie @sbi

@Flo_Rian Alternativ eine adaptive Mindeststeuer.
Als Berechnungsgrundlage hypothetisch annehmen dass das Auto 24/7 mit 30km/h fährt und für diese Kilometerleistung die Steuern ansetzen.
Ende des jahres kann man dann beim TÜV den Kilometerstand auslesen lassen und mit den bereits vorabbezahlten Steuern verrechnen.
@jakob_thoboell @jonasgraphie @sbi

@asltf
Finde ich ziemlich kompliziert und doppelt gemoppelt. Kfz-Besitz wird bereits über Kfz-Steuer besteuert, da braucht es keine hypothetische Nutzung als Grundlage, die mit über 260T km im Jahr auch ziemlich hoch ausfiele. 😅

Will man weniger Zweit- und Drittwagen, kann man entweder allgemein die Kfz-Steuer erhöhen oder einen höheren “Zweitwagen”-Satz festlegen.

1/2

@jakob_thoboell @jonasgraphie @sbi

Ich würde die Leute einfach selber ihre Fahrleistung schätzen lassen und nach dem TÜV verrechnen. Das kann dann auch alle zwei Jahre oder so passieren.

2/2

@Flo_Rian Ja, klingt kompliziert, aber der Gedanke dahinter ist der gleiche, wie bei der jeder Industrie mit den entgangenen Umsätzen für verkaufte/realisierte Umsätze.

Ein stehenden Auto bringt den Staat um diee Steuern für gefahrene Kilometer.

Und ein Auto soll ja maximal effizient eingesetzt werden, daher die theoretische Annahme des 24/7 Betriebes.

Man soll sprichwärtlich das Gefühl bekommen müssen geld zu vebrennen, wenn das Auto nur rumsteht.

Da müssen wir hin.

@asltf Das lässt sich denke ich leichter durch “Grundgebühren” wie Kfz-Steuer und nutzungsabhängige Abgaben wie Parkgebühren oder Maut erreichen.

Ein zusätzliches Auto, dass 24/7 auf Privatgrund steht und nicht am Straßenverkehr teilnimmt, bringt dem Staat zusätzliche Einnahmen, denen keine großen volkswirtschaftlichen Kosten gegenüberstehen. Das dürfen die Leute gerne machen, wenn sie wollen. Ich darf mir auch ein Boot oder Flugzeug anschaffen, wenn ich einen Platz dafür habe.

@Flo_Rian meine Gedanken dazu sind:

- Parkgebühren sehe ich da problematisch, wo man Automaten aufstellen und kontrollieren muss - Vandalismus, fehlende Kontrollen oder ga keine Parkgebührenerhebung

- auch auf privaten Grund stellt ein stehendes Auto ein Platzverbauch dar - daher Anreize die Standzeiten zu reduzieren - egal wo - bis hin zum Mobilität-as-a-Service (a.k.a. Taxi)

Ich will erreichen, dass ein Auto nur noch hält, wenn das effektiv fast rund um die Uhr auch auslasten kann

@asltf Parkraum kann DSGVO-konform und hocheffektiv mit Scan Cars überwacht werden, Tickets zieht man online. Es braucht höchstens ein paar wenige Automaten als “analoges Backup”. Die Kosten dafür sind in der Gebühr enthalten.

Privater Grund wird bereits durch Bebauungspläne und Stellplatzsatzungen reguliert, will man diesen effektiver nutzen, kann man ja Stellplätze begrenzen.

Was wäre dann mit abgemeldeten Fahrzeugen o.ä.? Sparen die dann Steuern oder zahlen sie 260T km?

Welches private Gut wird denn 24/7 ausgelastet? Wenns danach ginge, müsste ich Strafsteuern für mein privates Bad zahlen, das steht die meiste Zeit leer. Sorry, da komm ich nicht ganz mit.

Wir können gerne die volkswirtschaftlichen Kosten von Kfz internalisieren, aber Eigentum bestrafen, weil es nicht 24/7 genutzt wird, geht mir ein bisschen zu weit.

@Flo_Rian Nunja, ich sehe es tatsächlich auch so, dass die Grundsteuern das einpreisen sollten, was effektivere Landnutzung wäre. Demnach wäre ein bad im EFH auch teurer als 20 Bäder in 20 Parteien Mehrfamilienhaus auf selber Grundstücksgröße.

Und nein, Baurecht sehe ich als ungenügen an, wenn ich sehe, wie viel Platz wir für das abstellen von kfz überall vorhalten. Knoflachers Verkehrsinduktionsabgabe (für bereithalten von Stellplätzen) wäre auch eine gute Alternative.

@Flo_Rian Klingt alles sicherlich Radikal, aber wenn wir wenigstens etwas erreciehn wollen, müssen wir maximal Forderungen stellen um vom Status Quo wenigstens ein Stück weit weg zu kommen.