Joachim Król – „Lautlos“ (2004)

Deutsches Kino, das mal der Versuchung entsagt hat, Gewalt als reines Spektakel zu inszenieren. Dafür subtil, aber nicht weniger konsequent. Ein Film, der zeigt, dass Bedrohung nicht immer laut werden muss, um dennoch spürbar zu sein. Spannung entsteht hier aus Distanz, Beobachtung und aus den Leerstellen, die das Drehbuch lässt. Minimale Psychologisierung, fragmentarische Motivation, so wird Gewalt nicht heroisiert, sondern als Funktion eines Systems erkennbar – keine persönliche Deformation, kein moralisches Urteil, sondern nur kalte Realität. (ARD, Wh.)

Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/joachim-krol-lautlos-2004/
Ich habe das gestern erst gesehen. Als #Tatort Alternative bestens geeignet. Für einen deutschen Krimi erstaunlich reduziert. Irgendwie habe ich die Geschichte auch schon oft gesehen. Stallone, Willis, Statham, kann das gar nicht mehr auseinanderhalten. Vom schweigsamen Krol hätt ich das nicht erwartet. Aber er macht das wirklich sehr gut. 👍 @mediathekperlen
@HerrBertels Puh… Ich fürchte, bei Stallone und Statham kenne ich mich nicht besonders gut aus. Habe davon zwar viel gesehen, aber kaum etwas behalten. 😅