Auf jeden Fall sollte Däniken eine Podcastfolge bekommen. Ein Musterbeispiel für Pseudowissenschaft.
Und jetzt kann er mich ja nicht mehr verklagen.
#WareHoffnung
Leitthema für Folge 17: Der Gott der Lücke. Bereits Nietzsche hat darüber geschrieben, Richard Dawkins hat den Begriff populär gemacht und Michael Shermer hat ihn auf die Präastronautik angewandt.
Das zugehörige Romankapitel heißt "Überzeugung" und beschreibt genau das, aber auf moderne Phänomene bezogen.
#WareHoffnung #Recherche

Die sorgfältigste Widerlegung der von Däniken-Spinnereien stammt übrigens nicht von einem Archäologen oder Anthropologen, sondern von einem gründlichen Zweifler, einem Laien, der weiß, wie Methodik funktioniert.

https://en.wikipedia.org/wiki/The_Space_Gods_Revealed

In einer früheren Podcast-Folge habe ich kurz darüber gesprochen, warum echte Wissenschaftler/innen sich selten mit solchen Spinnereien beschäftigen, was dann zu der Behauptung "Die Wissenschaft unterdrückt/ignoriert das Thema" führt.
Das werde ich in Folge 17 genauer beleuchten, denn William Rathje hat dazu einen hervorragenden Artikel geschrieben.
Weiterhin werde ich am Beispiel von Däniken auch wieder die typischen Merkmale von Pseudowissenschaft illustrieren. Eine oft angewandte Taktik: Verzögerung.
So hat auch von Däniken keine Belege erbracht, sondern stattdessen behauptet: «die gibt es, aber wir haben noch keinen Zugang dazu»
Unter Debunkern ist das bereits ein geflügeltes Wort: "Soon".
https://www.nzz.ch/schweiz/erich-von-daeniken-aus-mir-wird-schon-noch-was-ld.1642481
https://archive.is/R59uH
Erich von Däniken: «Aus mir wird schon noch was»

Ein Besuch beim Bestsellerautor Erich von Däniken, dem ungestümen Altmeister des Ausserirdischen.

Neue Zürcher Zeitung

@skeptator

Dann gibt es neben Zynismus also auch Soonism?

@freistern Sehr schön, danke :) Kommt mit in die Folge.
@skeptator Was hetzt ihr den alle gegen den armen Däniken? Im Vergleich zu der staatlich geförderten jahrtausendalten Pseudowissenschaft "Theologie", die sich auf nur eine einzige Quelle mit zweifelhafter Provenienz beruft, ist er doch harmlos und einigermaßen unterhaltsam.