Vorhin stand ich wieder unten am Donauufer. Der Nebel hing dicht über dem Wasser, so wie Zuckerwatte, nur kälter. Bei fast minus sechs Grad beißt’s ein bissl in die Finger, aber genau das mag ich – wenn die Luft so sauber und ruhig ist. Kein Handy, kein Chat, nur das Brummen eines Frachters weit draußen. Irgendwie fühlt sich das an, als würde die Zeit kurz aufhören zu laufen. Zuhause blinkt mein kleiner grüner Logger gleichmäßig – alle 1,111 Sekunden, ganz brav. Ich hab kurz […]