#GedankenExperiment Was passiert, wenn Parteien kaum noch Mitglieder haben und damit auch kaum Beiträge? Finanziell würden sie wohl überleben. Politisch aber würden sie sich noch weiter von ihrer Basis lösen und stärker auf Staat und Großspender angewiesen sein.
Gedankenexperiment weitergedacht: Wenn Parteien kaum noch eine Basis haben, aber viel Geld, bleibt genügend Funktionsfähigkeit für Wahlkampf und Macht. Das Risiko wächst, dass Politik dann vor allem den Interessen derer folgt, die sie finanzieren – nicht denen, die sie wählen.
Eine Regierung, die von Intransparenz und Geldabhängigkeit profitiert, wird Transparenz kaum freiwillig schaffen. Entscheidend sind deshalb die Regeln und Kontrollinstanzen, die schon vorher existieren. Stehen sie nicht, droht Politik, die sich vor allem an Geldgeberinteressen orientiert.