Das ganze Leben ist eine einzige Veränderung und es steht mit dem Fediverse hervorragende Plattformen bereit, die viel mehr bieten, als es TWixxer jemals konnte. Z. B. die „Hoheit“ über die eigene Timeline.
erwartet wird, wie das nun mal so ist, wenn man seine eigene Timeline erstmal selber aufbauen muss, genau so wie man auch das eigene Nutzerverhalten umstellen muss. Und das erzeugt naturgemäss Frustration, aber das muß nicht notgedrungen heißen, das man anderen Platformen hinterhertrauert. Jeder der mal eine neue Wohnung eingerichtet hat, kennt das Gefühl. Wir sind halt doch Gewohnheitstiere 🙂
"Würden die ganzen Hater, Trolle usw. zu Mastodon wechseln, wäre das Fediverse ein anderes. "
Ich frage mich ob das tatsächlich so ist. Gerade die Dezentralisation ist es ja, was die Nutzerzahlen auf den Instanzen vergleichsweise klein hält, und damit den Aufwand, diese zu moderieren. Und wenn die ganzen Hater ihre eigene Instanz gründen, wird diese halt vom Rest des Fediverse geblockt, das passiert ja heute auch schon.
"Jeder noch so kleine Account auf #x sorgt aber dort für Reichweite und Relevanz der Plattform. "
Das mag für politische und wissenschaftliche Inhalte gelten, bei denen leider noch viel zu viele auch von mir geschätzte Leute immer noch Inhalte auf X liefern. Aber nicht für die Sachen, die ich mir da anschaue, und gelegentlich mal teile oder like, weil sie mir Freude bereiten. Interessiert keinen Politker, keine Journalisten, und den Algorithmus auch nicht. 🙂
Das bestreite ich ja auch nicht, aber es ist für diese Diskussion eigentlich irrelevant. Mein Hauptaccount, auf dem ich vielen interessanten Menschen gefolgt bin, und auf dem ich stundenlang mit Trollen rumgestritten habe, ist weg, und ich weine dem keine Träne nach. Und die kleine Inkonsequenz, den Zweitaccount nicht zu löschen, ändert nichts daran, das Fediverse als das bessere Kommunikationsmittel zu sehen.