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Heute im Estrel Hotel Berlin-Neukölln: Frank Zander, der Berliner Ur-Alltagsheld des Schlagers und der Solidarität, lädt zum 31. Mal obdachlose und bedürftige Menschen zum traditionellen Weihnachtsessen ein. Rund 2 500 Gäste — und ein Fest, das mehr ist als nur Gänsebraten und warme Worte.
DIE WELT

(📌 Estrel Hotel: das größte Hotel Deutschlands, ein urbanes Monument zwischen Neuköllner Szenekultur und sozialer Verantwortung.)

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Was serviert wird? Gänsebraten, Rotkohl, Klöße — klassische Festtagsarchitektur auf dem Teller. Dazu ein Programm aus Musik und Begegnung, kostenloser Haarschnitt inklusive. Kein trockenes Buffet, sondern ein Fest der Würde mitten im Winter.
DIE WELT

(Bild: Festlich gedeckte Tische im großen Saal des Estrel — ein Raum, der selten so warm wirkt wie heute.)

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Die Prominenz hat heute die Schürze um:
• Regierender Bürgermeister Kai Wegner
• Ex-Bürgermeisterin Franziska Giffey
• Dietmar Woidke, Gregor Gysi, Sporthelden und Entertainer — alle bedienen mit.
Ein Hauch von Politik, Kultur und echter Dienstleistung in einer Ecke Berlins, die harte Realität kennt.
t-online – Berlin

(Bild: Kai Wegner serviert Gänsebraten – und wird dafür mit einem Lächeln belohnt.)

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Zander, Jahrgang 1942, ist weit mehr als ein Entertainer. Seine Weihnachtsfeier begann 1995 mit 300 Gästen, heute sind es Tausende, begleitet von Caritas, Johannitern und zahllosen Helfer*innen. Diese Tradition hat Substanz – nicht nur Foto-Op.
Wikipedia
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(Hier: Frank Zander im Estrel-Saal, wo Musik und Menschlichkeit aufeinandertreffen.)

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Es ist mehr als ein Menü:
Hygieneartikel, Schlafsäcke, Kleidung, Tierfutter – und vor allem Zeit mit Menschen, die sonst oft übersehen werden. In einem Winter, der kalt und kurz wirkt, wird Wärme hier zur politischen Geste.
DIE WELT

(Bild: Helfer*innen verteilen Schlafsäcke – stille Symbolik gegen die Kälte der Straße.)

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Im Hintergrund: die Frank-Zander-Stiftung, jüngst mit dem Ziel gegründet, Hilfe über Weihnachten hinaus zu sichern. Arztmobile, kälteoffene Räume, Streetwork-Cafés – solidarische Infrastruktur statt einmaliger Geste.
DIE WELT

(Denkbild: Ein Arztmobil vor dem Estrel — Medizin trifft Mensch.)

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Ein ernster Satz zum Schluss:
Wenn Politiker und Promis servieren, dann ist das mehr als höflich. Es ist ein Moment, in dem Macht und Alltag zusammentreffen — und zumindest für einen Nachmittag die Tische gleich besetzt sind. Heute im Estrel, morgen… hoffentlich öfter.
t-online – Berlin

(Bild: Tische, Stühle, Menschen — und darüber die Frage, ob Gesellschaft mehr bieten kann als dieses einmalige Fest.)

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Frank Zander selbst sagt es am klarsten: Wichtig ist, dass wir ein Herz haben. Ein Satz, der so einfach ist, dass man ihn leicht überhört – aber genau deshalb heute gehört werden muss.
morgenpost.de