Wow - ein Artikel, wie von der Automobil- und #Fossillobby persönlich geschrieben.

Die #Automobilindustrie braucht mehr Zeit, um aufzuholen.

Die Umstellung auf #EMobilität hat die Gewinne einbrechen lassen und zu massiven Kündigungen geführt.

Die schlechte #Ladeinfrastruktur verschreckt Kunden.

Laden zu "unsicher" und teuer im Vergleich zu Benzin.

Laden in "engen Städten" funktioniert nicht (WTF)

Alle anderen machen auch weiter mit Verbrennern inkl. #China

Quelle: https://www.zeit.de/mobilitaet/2025-12/verbrenner-aus-eu-kommission-verschiebung-autoindustrie

Jeder Satz eine Lüge, Unwissenheit, Verdrehen von Tatsachen oder Verschweigen der wirklichen Gründe und Zusammenhänge.

Wird der Typ in der Wirtschaftsredaktion wirklich von der ZEIT bezahlt oder direkt von der #FossilLobby?

Unglaublich.

Aber gut, wer schreibt "Aber an vielen Orten fehlen noch **Steckdosen** (und die dahinter liegenden Stromleitungen), vor allem in Süd- und Osteuropa." und "banale Halbleiter" (was immer das sein soll) dem ist nicht zu helfen.

Gendern kann der Typ auch nicht.

Gerade auf #swr3 in den Morgennachrichten: Irgendein Typ von #bosch wird mit der Aussage zitiert, dass die Entscheidung richtig ist, da am Diesel 5 Jobs hängen, am Benziner um die 3 Jobs und bei #Elektrofahrzeugen nur 1 Job.

Helft mir bitte kurz: Wie ist der Fachbegriff dafür, wenn man eine "Weiter so" Entscheidung mit einem Argument bzw. einer Situation begründet, für dessen/deren "Validität" mal selbst verantwortlich ist bzw. gesorgt hat?

Bezogen auf dieses Thema:

Hätte die #Autoindustrie und die #Politik den Umstieg auf #Elektromobilität vor 10-15 Jahre nicht verschlafen bzw. in vielen Fällen sogar aktiv verhindert, dann würden heute nicht immer noch so viele Jobs von Diesel und Verbrenner abhängen.

Dieses "Argument" jetzt für eine Aufweichung des (nicht vorhandenen) #verbrennerverbots zu nehmen, ist insofern mindestens unehrlich.

@abulling eigentlich haben sie die Situation ca. 50 Jahre verschlafen, wobei mir das zu wenig aktiv ist, sie haben es ignoriert und sich darauf verlassen, dass es irgendwie gut gehen wird.
@abulling Gestern mussten wir uns im @Ksta vom Interessenvertreter Deutschland-Chef von Blackrock auch die Rente (die natürlich von Aktien getragen werden muss, seiner Meinung nach) erklären lassen. Finde ich echt vergleichbar.
@abulling sie sind ganz nah dran, das Problem formuliert zu haben. Sie ziehen nur irgendwie…. “Komische” Schlussfolgerungen. Ich verstehe auch nicht, warum sich die Gewerkschaften mit in die Argumentation hinein ziehen lassen.

@abulling Den „Heiß“-geliebten Verbrenner behalten und einfach immer Habeck die Schuld geben.

Funktioniert hier in der Region (bzw Facebook) ganz gut. Vereinzelte Unternehmen die in der Automobil Industrie hängen Stellen aus und/oder sind insolvent.
Facebook Kommentare sind sich einig: Habeck

@abulling "Insolvenzverschleppung"? Was zu ähnlichen Sätzen wie diesem führten, die ich seit den 1990ern in Berichten las?

"Aufgrund der hohen Gemeinkosten, insbesondere bei den Personalkosten, war das Unternehmen nicht mehr konkurrenzfähig und konnte seine Produkte oft nur noch unter den Gestehungskosten im Markt absetzen."

@DerEntspannende Haha, stimmt. Ich hatte eher an einen Begriff in der Psychologie bzw. eventuell auch aus der Rhetorik gedacht. Aber "Insolvenzverschleppung" passt auch sehr gut! 😀

@abulling Ich komme eher aus den Wirtschaftswissenschaften.

Wobei, ich habe ja auch ein PR-Studium. In der Unternehmenskommunikation gilt es eher als gefährlich, wenn das Außenbild (Coroporate Image) dauerhaft nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmt (Corporate Identity), und doch weiterhin dasselbe Außenbild vermittelt wird. Was aber trotz der Wissenschaft in der Praxis weiterhin gerne gemacht wird.

Oh, wait: Bin ich jetzt in die Politikwissenschaft abgeglitten? Es war nicht meine Absicht, Parallelen zu dieser Bundesregierung anzudeuten.

@abulling was mir nicht in den Kopf will: wir haben weltweit einen Rückgang der Geburtenraten. Schon heute müssten über 300.000 Menschen nach 🇩🇪 einwandern, um den Wohlstand zu erhalten. Die demografische Lage spricht alleine schon dafür, das wir auf 1 Job runter sollten, damit das Gesamtsystem funktioniert.
@abulling Also ich kann mein Wort "Prokreskalation" anbieten.
Eine Problem so lange aufzubauen, bis die notwendige Lösung so viel Energie und Kosten benötigt, dass sie als zu radikal für die Umsetzung angesehen wird.
Was dann aber auch irgendwann ein Selbstläufer sein kann.