Beim Widerstand gegen den Ausbau der Übertragungsnetze war man sich wohl fraktionsübergreifend einig.
Die Solarpunks leugnen die Notwendigkeit von Netzausbau und rechnen sich ihre PV über vermiedene Netzkosten schön. Die Antikapitalisten hassen Netzbetreiber, Wirtschaftsweise behaupten, dass man nur genug WKA im Süden aufstellen muss und alle sind sich einig, dass Stromtrassen hässlich sind.
Gegen ist überhaupt das Einzige, das wir noch auf Reihe bekommen.
Eine Demokratie kann grundsätzlich nichts bewirken, das nicht durch eine breite Mehrheit mitgetragen wird.
Parlamente sind keine Zauberstuben, die einen Konsens bewirken können, der in der Gesellschaft nicht existiert.
Sorry, ich sehe auch ohne Söder und Altmeier keinen gesellschaftlichen Konsens zum Ausbau unserer Stromnetze.
Ich kann beim Gros der Protagonisten erneuerbarer Energien tatsächlich keine Bereitschaft erkennen, sich mit den Erfordernissen des Stromnetzes zu beschäftigen bzw. nehme eine tendentiell eher ablehnende Haltung gegenüber dem Ausbau von Stromnetzen wahr.
Kennst du jemanden, der Redispatch erklären kann?
Wie bilden sich Parteien ihre Meinung zum Stromnetzausbau?