Wir brauchen keine Appelle mehr, X zu verlassen. Wer dort bleibt, weiß längst, dass der Chef ein narzisstischer Egomane, ein selbstverliebter Machtjunkie ist, dem die Verrohung des Diskurses völlig egal ist – solange sie ihm Aufmerksamkeit bringt. Und wer das alles sieht, hinnimmt und weiter mitmacht, ist längst nicht nur Zuschauer, sondern Mittäter.

/kuk

Dieses »Wir müssen dort Paroli bieten«-Argument ist übrigens naiv. X & Co. sind keine Debattenräume, sondern Empörungsmaschinen. Jeder Widerspruch ist nur weiterer Treibstoff für den Algorithmus – Reichweite für das, was man bekämpfen will. Echte Opposition heißt: Aufmerksamkeit entziehen und gehen. 👇

https://www.kuketz-blog.de/warum-das-argument-man-muesse-in-sozialen-netzwerken-bleiben-um-opposition-zu-leisten-voelliger-unsinn-ist/

Warum das Argument, man müsse in sozialen Netzwerken bleiben, um Opposition zu leisten, völliger Unsinn ist

Der Mythos der »notwendigen Opposition« auf Plattformen wie X und TikTok ist eine Illusion: Auseinandersetzungen verstärken Desinformation und fördern das Geschäftsmodell.

@kuketzblog Es ist auch in 99% der Fälle gelogen. Wer das behauptet, müsste ja dann auf dutzenden ihm/ihr unangenehmen Plattformen zu finden sein, es ist ja nicht so als wäre X in Deutschland sonderlich relevant.
@fabio @kuketzblog relevanter als Mastodon, Threads, BlueSky auf jeden Fall
@kuketzblog Oh, es gab da doch ewig das Argument, dass man unbedingt beim Ex Twitter sein muss. Wegen #Weichreite.