LibreOffice ersetzt Microsoft: Schon fast 80 Prozent der Arbeitsplätze in der Landesverwaltung sind auf die quelloffene Office-Lösung umgestellt.

Schleswig-Holstein spart mehr als 15 Millionen Euro an Lizenzkosten

Dem stünden im Jahr 2026 neun Millionen Euro an einmaligen Investitionen für die Migration und die Weiterentwicklung der Open-Source-Lösungen gegenüber.

https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/I/_startseite/Artikel2025/IV/251204_cds_digitale_souveraenitaet?nn=e65d7965-27f2-43e0-b3d4-54a5dcf3a9ba

#FreieSoftware

Digitale Souveränität ist möglich und wirtschaftlich

LibreOffice ersetzt Microsoft: Schon fast 80 Prozent der Arbeitsplätze in der Landesverwaltung sind auf die quelloffene Office-Lösung umgestellt.

schleswig-holstein.de
Auch zu erwähnen: die Neun Millionen gehen vermutlich zum großen Teil an inländische Unternehmen.

@ArneBab

Das ist aber Wettbewerbsverzerrung! Und wir brauchen doch das gute original weil Egon hat 1997 ein macro geschrieben das über die Hälfte aller Prozesse hier unterstützt!
Und es gibt garkeinen zentralen Ansprechpartner und keinen den man verklagen kann!!

/s

@blackcoffeerider Au contraire: man kann den Ansprechpartner sogar *erfolgreich* verklagen (aber dann ist er halt pleite und weg vom Fenster).
@ArneBab
Ja und wo soll das bitte besser sein als dass man Microsoft verklagen kann?!?
Man braucht doch hier 115% ige verklagesicherheit!? Wie soll man denn als IT-Entscheider hier sonst mal die Krawatte nachjustieren!? Es gibt Gründe warum nur IBM-Kompatibel bis heute Standard ist. Vorne Microsoft, in der Mitte SAP und untenrum noch ein bisschen Adabas das man mit einem BTP Programm jetzt auf Hanna in der Cloud schießt! Machen meine Homies vom Golfclub auch so! Ist best practice!
/s
@blackcoffeerider Microsoft hat bessere Anwälte.
@ArneBab
Ganz ehrlich: so weit denken die meisten glaube ich nicht... Ich empfinde auch die Diskussion um "kein Support" ermüdend denn meistens sitzt da eh noch ein Berater oder reseller dazwischen der faktisch alles abfangen muss oder "iss halt so" sagt. Es gibt koordinierte Feature-Requests deutscher Konzerne bezüglich diverser Microsoft Produkte die aber trotz "Unterstützung" von Microsoft Deutschland in den USA niemanden interessieren. 🤷
@blackcoffeerider genau das -- bei einem hiesigen Hersteller, der Freie Software liefert (und dadurch kein garantiertes Monopol hat) können wirklich Feature-Requests und Support angefragt werden, denn das ist, was die Kundenbindung liefert, die langfristige finanzielle Stabilität bringt.
Ist ja für mich fast ein Grund zwischen Nord- und Ostsee zu siedeln. 🥰

@stefanrower Sie sind nicht die einzigen, bei denen es weitergeht. Beispiel:

https://git.naturschutz.rlp.de/IT-Naturschutz/konova

Das wird bereits für andere Bundesländer angepasst, spart also direkt Geld.

Und es hilft, Prozesse zu vereinheitlichen, wo Unterschiede nicht durch die Rechtslage notwendig sind.

Die EUPL ist übrigens auch eine unerwartet gute Lizenz.

konova

Service Portal für das Kompensationsverzeichnis. Offiziell als "KSP" deployed.

Naturschutz RLP

@ArneBab
Es wird häufig mit direkten Ersparnissen ruch den Wegfall von Lizenzkosten argumentiert, aber das ist nicht der wichtigste Punkt.

1. Dadurch dass man keine Lizenzen braucht, ist man freier in der Wahl der Software.

2. Es wird auch einiges Geld notwendig für die Schulungen, Umstellungen von Dateien auf ein neues Format und natürlich für Support und Weiterentwicklung.
V.a. das Geld für Weiterentwicklung ist danach aber nicht weg, was bei MS365 der Fall ist, sondern steckt in der Software, die ALLEN zur Verfügung steht, also auch allen deutschen Bürger:innen - ganz in Sinne des Staatsauftrags, der für diese arbeiten soll.

3. Die digitale Souveränität wird gestärkt und Spionage unterbunden.

4. Durch die quelloffene Eigenschaft von LibreOffice kann der Staat selbst entscheiden, für welche Entwicklung er Geld ausgibt. Es wird Feature A benötigt? Okay, dann wird das vertraglich an ein Unternehmen zur Entwicklung weiter gegeben oder in house entwickelt.

Und vieles mehr, waa den Rahmen hier sprengt.