Munition der Bundeswehr in Sachsen-Anhalt gestohlen

In Sachsen-Anhalt haben Unbekannte in der vergangenen Woche laut einem Bericht 20.000 Schuss Munition der Bundeswehr von einem zivilen Lkw gestohlen. Das Bundesverteidigungsministerium hält sich zu Details des Vorfalls bedeckt.

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#SachsenAnhalt

Munition der Bundeswehr in Sachsen-Anhalt gestohlen

<strong>In Burg haben Unbekannte offenbar Tausende Schuss Munition der Bundeswehr erbeutet. Wie es dazu kommen konnte, ist unklar. Während Ermittlungen laufen, hält sich das Bundesverteidigungsministerium zu Details bedeckt.</strong>

tagesschau.de
@tagesschau
...von einem zivilen LKW...
@momo @tagesschau
Tatsächlich ist es (i.d.R.) sicherer sowas mit einem zivilen LKW zu transportieren. Der fällt nicht so auf wie ein Armeetransporter. Meist (normalerweise) weiß nichtmal der Fahrer was geladen ist.
Offensichtlich hat dieses System aber auch seine Schwachstellen...

@ViktorJonas
Okay, also meine Dienstzeit ist 24 Jahre her. Den einzigen Mun-Tonner, den ich da erlebt habe, hatte 105mm-Granaten geladen. Der stand eine Woche auf dem Truppenübungsplatz als Munitionsquelle fürs Training, dann ein Wochenende lang und anschließend nochmal drei Tage in der Folgewoche als Munitionsquelle für eine Lehrvorführung der Rohrartillerie.

In der Zeit wurde der 24h pro Tag von bewaffneten Wehrpflichtigen bewacht, ich selbst hatte eine 24h-Wachschicht von Samstag auf Sonntag.

Aus dieser Perspektive wäre meine Erwartung gewesen, dass ein Munitionstransport mindestens mit Beifahrer stattfindet und dass wenigstens eine Person bewaffnet ist. Sinnvollerweise als Soldat erkennbar.

Aber gut, scheint zu teuer zu sein...
@tagesschau

@momo @tagesschau
In dem Fall stand das Ding längere Zeit an der gleichen Stelle und man wusste was drin ist. Da ist eine Wache sinnvoll.
Mir hat ein Feldwebel erzählt, das sie die Munition für Auslandseinsätze immer mit zivilen LKWs bekommen haben. Die waren aber verplombt und mussten (meines Wissens) auch non-stop durchfahren. Der Fahrer wusste offiziell auch nicht was er geladen hat. Wenn er aber von einer Rüstungsfabrik direkt zu einer Kaserne fährt, kann man sich auch Gedanken machen...

@ViktorJonas
Fairerweise: Bei dem Kunden wird dem Fahrer bei Rückfragen gesagt worden sein "Frag nicht, du wirst nicht fürs Denken sondern fürs Autofahren bezahlt."

Nicht umsonst sagte man ja immer, am Besten gibt man sein Gehirn auf dem Weg zum Dienst an der Wache ab...
@tagesschau