Ich hab letzte Woche zwei Sachen parallel gehört, das eine war der November Salon der #NeueZwanziger Podcast von @stefanschulz in dem das Buch "Zerstörungslust" vorgestellt wurde und das Jung und Naiv Interview mit Klaus Dörre, der seine Forschung zu den Mitarbeiter:innen bei den Autobetrieben vorgestellt hat. Und beide Inhalte haben sich so extrem gemeinsam ergänzt, dass es nachhaltig mein Denken beeinflusst hat.
Zerstörungslust von Nachtwey und Alminger beschreibt Menschen, die menschenverachtende Haltungen verinnerlicht haben, aber diese nicht offen preisgeben, sondern versteckt agieren. Ich bin extrem beeindruckt von dem was die Autor:innen rausgearbeitet haben und will da auf jeden Fall nochmal nachlesen. Was ich vom Podcast mitnehme: es gibt nicht nur faschistische Theorie, sondern auch Praxis. Ich brauche keinen faschistischen Staat, wenn die Praxis schon alltägliche Handlung in der Demokratie ist.
Alminger war im Jacobin Podcast um ihre Studie und ihr neues Buch vorzustellen. Das teile ich natürlich jetzt sofort. MIT JEDEM
https://www.youtube.com/watch?v=sBVsQC9O5zc
Zerstörungslust: Warum die Rechte aufsteigt | Jacobin Talks mit Carolin Amlinger

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