Auszug aus: »Warum das Argument, man mĂŒsse in sozialen Netzwerken bleiben, um Opposition zu leisten, völliger Unsinn ist«

Die Vorstellung, dass Opposition auf X oder TikTok unverzichtbar sei, beruht auf einem grundlegenden MissverstĂ€ndnis dieser Plattformen. Viele erkennen nicht, dass sie unbewusst Teil des Systems sind. Sie glauben, ihre PrĂ€senz sei nötig, um Desinformation zu bekĂ€mpfen oder ihre Meinung zu verbreiten – ohne zu merken, dass sie damit genau das tun, was Algorithmus und Tech-Bros wollen. Durch Kommentieren und Teilen stĂ€rken sie das System, das sie ablehnen. Dieser Teufelskreis lĂ€sst sich nur durch RĂŒckzug und den Entzug von Aufmerksamkeit durchbrechen. Doch solange viele ihre AktivitĂ€t dort fĂŒr »wichtig« halten, bleibt das System am Laufen. 👇

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Warum das Argument, man mĂŒsse in sozialen Netzwerken bleiben, um Opposition zu leisten, völliger Unsinn ist

Der Mythos der »notwendigen Opposition« auf Plattformen wie X und TikTok ist eine Illusion: Auseinandersetzungen verstÀrken Desinformation und fördern das GeschÀftsmodell.

@kuketzblog Das bringt es auf den Punkt! Danke!

Jetzt werde ich jedes Mal, wenn wieder jemand mit dem "aber die Reichweite!"-Argument kommt, antworten:

"Stimmt: Wenn du X oder Facebook verlĂ€sst, geht Reichweite verloren – aber nicht deine, sondern die der Plattform, die deine ‚heldenhafte Gegenrede‘ nur als kostenlosen Treibstoff fĂŒr ihre toxische Aufmerksamkeitökonomie nutzt.“

@silberspur @kuketzblog

Da war was von Digitalcourage: Die ReichweitenlĂŒge.

Fazit des Artikels: Du hast auf den kommerziellen Plattformen mehr Reichweite, wenn du das Empörungsspiel mitspielst.

Als kleiner Gewerbetreibender, Person, die sachlich Informiert, bist du im Fediverse besser aufgehoben. Sachliche Information verbreitet sich hier schneller. Außerdem sind deine Follower im Fediverse auch tatsĂ€chlich potentielle Kunden.