@HeidrunMueller das Problem ist ja, dass die das vom Grundsatz her auch so sehen - die Anderen, das seien die Nazis. Die, die Geflüchtete hier her einladen, damit sie die Einheimischen verdrängen, hier den Sozialstaat ausnutzen und die Frauen vergewaltigen.
Das Leben wird härter, alls teurer und der Wohnraum knapp - da sind schnell Feindbilder konstruiert.
Und die, die das tolerieren, gar gut heißen, sind die, die man mit den Ausländern usw. beseitigen muss, bevor man selbst vor die Hunde geht.
Niemand erzählt von sich eine Geschichte und sieht sich selbst darin al Bösewicht.
Maximal als jemand, der eben das tut, "was notwendig ist". Der Zweck heilige eben die Mittel.
Und wenn schon jemand leiden oder gar sterben muss, dann doch wenigstens "die Anderen".
Danke, wollte ich auch gerade schreiben: Die haben sich erfolgreich eingeredet (lassen), dass sie die Opfer &alle anderen die Nazis seien.
ggf braucht es dringend eine andere historische Bildung, die mehr von diesen Mechanismen vermittelt, um zu verstehen, dass nichts daran neu ist, sondern auch die Originalnazis sich noch mitten in der übelsten Täterschaft von "Seit 5:45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen" bis "Jude ist unser Untergang" stets als Opfer inszeniert haben.