Der Herzschlag jedes Freie-Elektronen-Lasers: der #Undulator. Hier schwingen Elektronen im Magnetfeld wie auf einer Welle und senden bei jeder Richtungsänderung Licht aus – das sich selbst verstärkt, bis Laserlicht entsteht.
Die Magnetstruktur muss dabei extrem präzise sein: Über 30 Meter Länge darf die Elektronenbahn nur um wenige Mikrometer abweichen! Koordiniert wurde diese Pionierarbeit in Hamburg von Joachim Pflüger – ein Meisterstück aus Magnetbau, Messtechnik und Geduld.

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Die ersten Jahre mit den FLASH-Undulatoren waren echte Präzisionsarbeit:
Das Magnetfeld musste auf Bruchteile eines Promilles abgestimmt werden – doch der Elektronenstrahl wollte anfangs einfach nicht perfekt gerade durch.
Elektronische Strahlpositionsmessgeräte (BPMs) waren noch nicht fertig, also half ein mechanischer Trick: Drahtscanner aus Zeuthen ermöglichten die nötige Genauigkeit.
Ohne diese Improvisation wäre das „First Lasing“ wohl später gekommen – Physik mit Schraubenschlüssel.

2/2, unterstützt durch ein LLM