Ein zerforschi geht ins Hotel und kommt mit 90.000 Ausweisen wieder raus. Klingt wie ein schlechter Witz, wär aber 🪄 like Magic ✨. Wie wir beim Check-In genauer hingeschaut haben und dabei ein Datenleck fanden – jetzt unter https://zerforschung.org/posts/likemagic/

Und kleiner Spoiler vorab: nicht nur die Sicherheitslücke, sondern auch die Gesetzeslage sorgt dabei für schlechten Schlaf.

Hotel: Check-in 🤝 Daten: Check-Out

Guter Schlaf ist wichtig. Das wissen auch Hotels – und versprechen mehr davon, wenn man schon vor Ankunft online eincheckt. Natürlich ist es auch günstiger für die Betreiber, Personal an der Rezeption einzusparen und stattdessen eine Maschine hinzustellen. Oder noch besser: den Check-In einfach komplett durch die Gäste auf ihren Smartphones erledigen zu lassen. Das ist schon auch komfortabel, aber spätestens seit die Sicherheitslücken bei der Hotelkette Numa bekannt wurden, haben wir bei der Kombination aus “Online-Check-In” und “mehr Schlaf” aber doch ein paar Fragezeichen im Kopf. Denn uns interessiert natürlich: Wie funktioniert der Check-In technisch und können wir ihm vertrauen? Spoiler: Nope, leider nicht… Kommt mit auf eine Datenreise.

@zerforschung
Kompliziertes Thema leicht verständlich humorvoll unterhaltsam serviert, und noch konstruktiv mit einem ernsten Problem umgegangen und gefixt. ❤️ #zerforschung

Dass das ehrenamtliche unentgeltlich in Ihrer Freizeit machen müssen ist ungut.

Extrem befremdlich und Grund anderes Hotel zu nehmen wenn man sich eine app installieren muss um in einem Hotel zu übernachten.

Problem auch bei portalen wie booking.com ist, dass erst nach der Buchung für checkin auf ein Mal zusätzliche nicht erforderliche Daten verlangt werden, und vorher nicht darauf hingewiesen wurde (und ich dann nicht gebucht hätte).

Brera Serviced Apartments kann man z.B. im erwähnten Kontext erwähnen.

#hotel #datenschutz #security #brera

@synapsenkitzler @zerforschung mittlerweile zahlst du bei booking übrigens regelmäßig deutlich mehr für die Übernachtung als wenn du direkt beim Hotel buchst - lange hatte booking ihren Kunden verboten auf ihrer eigenen Website günstiger zu sein, aber vor dem EUGH (?) damit verloren 😉