Ich glaube es lässt sich schon eine gegenwärtige Begründung für den Aufstieg des „nen“ geben: Die Nutzung im digitalen Chat. Im Alltag würde man sagen „Ich kauf noch‘n Buch“ - das „n“ wird zum Teil des davorstehenden Wortes. So tippt aber niemand, sondern in der Effizienz endet das „n“ alleinstehend. Wenn man sich das aber durchliest, klingt es aber auf den ersten Blick holprig - und das muss ja falsch sein. Also schreibt man lieber „nen“, das klingt zumindest „besser“. @larsweisbrod