Ich schaue mir gerade mal wieder seit längerem ein "Actual Play" an. Es ist eine frisch gestartete #ShadowDark Kampagne vom "The Glass Cannon Network", die Kelsey Dionne selbst empfohlen hatte.

Anfangs rollte ich noch ziemlich dolle mit den Augen, weil das halt doch sehr amerikanisch ist, mit einem teilweise sehr "marktschreierischem" SL..

Aber je länger ich zusah, desto mehr wurde ich rein gezogen. Es transportiert beides ziemlich gut: Die düstere Stimmung von Shadowdark aber auch den Spaß, den man am Tisch mit einer Gruppe beim Rollenspiel haben kann! Natürlich gibt es teilweise auch echt gutes Rollenspiel zu bewundern, wobei das noch angenehm frei und nicht gescripted rüber kommt (wenn es das doch ist: Good Job!
😅)

Diese Nacht kam Episode 2 raus und ich schaue mal, ob ich die im Zug nachher sehen kann. Freue mich tatsächlich ähnlich drauf, wie auf die Fortführung einer guten TV-Serie.

https://www.youtube.com/watch?v=uo3cyqJ9nBE&list=PLz3Be--ot61M3_-ZvobsS01NTqj6LIpPu&index=2

#ActualPlay #TheGlassCannonNetwork #pnpde
Fighter Priest Thief Wizard | Shadowdark RPG Episode 0 | The Glass Cannon Podcast

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@grischa danke für den Tipp, schaue ich gerne mal rein.

Dann würde mir nur noch hochwertiges Material zu Shadow of the Demon Lord fehlen.

@fedithom Das kenne ich gar nicht, musste gerade erst mal schauen, was das ist.. Scheint ja noch relativ neu zu sein mit einem Kickstarter von diesem Jahr. :)
ShadowDark spiele ich schon länger recht regelmäßig und ich mag die sehr eingängigen Regeln echt gerne. Es ist halt irgendwie DnD ohne diesen unfassbar riesigen Regelwust..
😀
@grischa hey, wenn du öfter SD spielst: wie macht sich das denn in Kampagnen, mittel bis lang. Fehlt da nicht ggü 5e sehr die mechanische Tiefe, die Entwicklungsmöglichkeiten?
@fedithom Wir haben ne #Westmarches Kampagne. Und natürlich kann man die Charktere auch in #Shadowdark entwickeln, nur nicht so feingranular, wir bei #DnD.
Das ist halt auch so ein bisschen Geschmackssache: Ich liebe es tatsächlich, dass zB Kämpfe schnell und drastisch sind, weil nicht jeder x Zusatzattacken und Sonderregeln hat..

Der größte Unterschied zwischen
#OSR allgemein und "aktuellem DnD" ist, dass Du bei OSR die Lösungen von Problemen nicht auf Deinem Charakterbogen findest. Du löst Probleme vor allem mit guten Ideen und versuchst, Würfeln zu vermeiden.
Wenn diese Denke mal Klick gemacht hat, braucht es diese fein-granularen Charakter Entwicklungsbäume gar nicht mehr.

Und: OSR Charaktere sind keine Superhelden. Sie sterben, wenn sie blind zu hohe Risiken eingehen. Das macht aber auch einen Teil der Spannung aus. Das ist vermutlich eine der größten Umstellungen von DnD: Kämpfe sind nicht notgedrungen ballaced.
Wenn die Charaktere einem Drachen begegnen, dann nicht deshalb, weil sie jetzt endlich das passende Level haben. Sie begegnen ihm, weil sie halt entschieden haben, in seine Höhle zu gehen.