@hllizi
Es ist insofern ein richtiger Einwand, weil bei der Diskussion über das Lieferkettengesetz immer nur die Unternehmen im Vordergrund stehen - die bei jeder Regulierung grundsätzlich immer den Untergang der Wirtschaft prophezeiten und der Grund und das Ziel für so ein Gesetz kaum kommuniziert wird.
Fortschritte sind aber fast immer nur mit Regulation gegen die großen Unternehmen entstanden, nicht in dem man ihnen Verantwortung abnahm, und auf deren Goodwill setzte.
@hllizi
Der Fehler liegt schon darin in dem Vorschlag einen tatsächlichen Vorschlag zu sehen, der in good faith vorgebracht wurde.
Natürlich weiß sie als Lobbyistin, die aus einem Unternehmen kommt was wie sie selbst sagt ein große Zahl von Produkten bezieht, dass ein solcher Vorschlag völlig abwegig und nicht realisierbar ist.
Warum macht sie den? Weil ihr Ziel ja nicht die Schaffung dieser zentralen Stelle ist, sondern gar keine Regulierung. Nichts soll das LKG ersetzen.
@kassander
@hllizi
Allein die Vorstellung, dass sich so eine Behörde für die EU umsetzen ließe, die mindestens das selbe leistet wie das LKG über das ganze Produktspektrum ist ja schon reichlich abwegig.
Wir gehen ja direkt schon die Falle, wenn wir es überhaupt diskutieren. Wir verschwenden Zeit, anstatt über das zu diskutieren um was es geht und um die Frage wieso ein Club von Konzernen das zahme LKG so sehr torpedieren möchte.
@hllizi
Ach, wenn's nur um uns jetzt hier geht und um unsere Zeit wäre das wirklich nicht so schlimm.
Ich höre halt immer sehr genau hin, wenn ich Begriffe wie Familienunternehmen oder Mittelstand und ähnliche Begriffe höre, und werde sehr misstrauisch.