Was als großer antirassistischer
#Stadtbild-Protest in
#München angekündigt war, endete heute als linke Kleindemo am Odeonsplatz. Die Veranstalter sprachen von 500 Teilnehmer:innen, die Polizei von 250.
Doch lag der maue Zuspruch nur am Schnürlregen?
Dazu ein 🧵
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www.stern.de/gesellschaft...
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RE: https://bsky.app/profile/did:plc:uttyqc43n7vuksqscurgdotz/post/3m4efmap5p22bVerregnetePikante Einblicke in Hintergründe der
#Stadtbild-Demo-Planung in
#München, die den heutigen Misserfolg bei der Protestmobilisierung vielleicht besser als die Regenwolken über dem Odeonsplatz erklären, lieferte ein mitternachts auf indymedia veröffentlichter Text:
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de.indymedia.org/node/548281
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👆Als sich demnach bei der Vorbereitung "abzeichnete, dass die Demo groß werden könnte, ließen einige Kader aus dem Barrio Olga Benario die Katze aus dem Sack: Jetzt müsse es darum gehen, dass sich „die Bewegung“ hinter den Münchner Ableger von Palästina Spricht stelle."
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Je nun, die Demo blieb allerdings arg klein, und so hat die Indymedia-Insiderquelle mit ihrer Prognose heute rechtbehalten:
"Eine breite antirassistische Mobilisierung wurde dem dogmatischen Durchdrücken eines Schulterschlusses mit antizionistischen oder gar schlimmeren Positionen geopfert."
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Und in der Tat durfte sich der Münchner Ableger des umstrittenen Netzwerks "Palästina spricht" (PSM) auf der Demo am Sonntag ausgiebig selbst darstellen. Eine PSM-Rednerin tat dokumentierte Kritik an Israelhass-Verbreitung und Nähe zu islamistischen Gruppen inkl. Hamas als angebliche "Hetze" ab.
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👆Die angeblich "haltlose", eigentlich fundierte PSM-Analyse der Fachinformationsstelle Rechtsextremismus München (FIRM) findet sich hier:
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www.feierwerk.de/fileadmin/fi...
Eine Art linke "Schlusstrich"-Forderung der PSM-Rednerin wurde auf der Demo übrigens erstaunlich laut beklatscht.
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👆Die von der PSM-Rednerin geschmähten "weißen Befindlichkeiten" nannte Dieter Kunzelmann 1970 übrigens "Judenknax".
Ungeklärt ist, ob die von ihm mitbegründete linksextremen "Tupamaros" am schlimmsten antisemitischen Brandanschlag in München nach 1945 beteiligt waren:
www.br.de/mediathek/po...
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Verbrannt und vergessen: Antij...
Verbrannt und vergessen: Antijüdischer Terror in München 1970 - Tatort Geschichte - True Crime meets History | BR Podcast
Im Februar 1970 legen Unbekannte ein Feuer im jüdischen Gemeindehaus in München. Sieben Menschen sterben qualvoll, viele andere werden verletzt. Alle sieben Todesopfer sind Holocaust-Überlebende. "Als der Judenhass nach München kam" titeln die Zeitungen und die Ermittler verdächtigen linke wie rechte Gruppierungen. Das jüdische Leben in München ist nie wieder wie vorher.
BR PodcastDoch zurück zur "Palästina spricht"-Rednerin - sie klagte am Sonntag an: "Wir werden von den Parteien verraten"😡
Grüne, SPD, CSU - Demokraten sind's allesamt Verräter🤬
Übrigens munkelt man, PSM und die Trotzkisten von "Klasse gegen Klasse" planen zur Kommunalwahl in München eine eigene Liste😇
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