#phantastikprompts 03.11.2025
Zum Weltmännertag: Wann ist der Mann ein Mann und was macht einen männlichen Protagonisten aus?

Ich schließe mich manchen hier an: Ein Mann ist ein Mann, wenn er sich selbst als solcher wahrnimmt. Punkt.

Des weiteren finde ich unglaublich wichtig, dass Geschichten (Vor-)Bilder oder Identifikationsfiguren von Männern zeigen für Männer, die nicht dem schrecklichen Bild toxischer oder privilegierter Männlichkeit entsprechen!

Zum Beispiel trans Männer, ...

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Zum Beispiel trans Männer, die nichtmal Privilegien in die Wiege gelegt bekommen, und die in einigen Fällen niemals männliche Privilegien bekommen.

Ich z.B. werde trotz GaOP weiter misgendert. Mein Leben ist sehr abseits von der normalerweise gezeigten Realität. Das macht mich nicht weniger männlich und ich möchte auch repräsentiert werden und dass die Welt meine Lebensrealität sieht.

Ein trans Mann, der ein bisschen ist wie ich, kommt in meinem Buch #ImBannDerMondklinge vor.

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Marim aus meiner asexuellen Romanze #WennEsNichtPassiert ist dya cis männlich, und trägt gern Röcke und Ringelstrümpfe, hat auch sexuelle Übergriffigkeit erlebt und strugglet damit.

Ich möchte auch solche Lebensrealitäten sehen! Marim war meine erste männliche Identifikationsfigur nach Zoisite aus Sailor Moon. Letzterer wurde in Übersetzungen zur Frau gemacht, was besonders zeigt: Wir brauchen solche Repräsentationen!

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Wir brauchen, finde ich, gerade zum Weltmännertag, das Aufzeigen, wie Männlichkeit noch aussieht. Und vor allem eine Kampfansage gegen die Idee, dass Männer allen Schmerz aushalten müssten und keine "schwachen" Emotionen zeigen dürften. Dass es mit Grund Männerhäuser gibt und davon zu wenige.

Weil die Muster, in denen viele Männer nur sehen können, auch Gewalt mit drastischen Folgen ist.

(Damit will ich nicht das existierende Machtungleichgewicht verleugnen.)

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Aber es gehört mit zu Feminismus, Männer anders sehen zu können und zuzulassen, als in Stereotypen, schrecklichen Männlichkeitsbildern!

Und es gehört auch zu intersektionalem Feminismus, zu sehen, dass u.a. trans oder inter* Männer gar nicht erst zwangsläufig privilegiert sind, sondern häufig sehr ähnliche Erfahrungen machen, wie die meisten Frauen.

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