Viele glauben, sie schützen den Wald, wenn sie #Windkraft dort verhindern – doch das Gegenteil ist wahr. Windkraft ist Deutschlands #Klimaschutz-Technologie Nummer eins. Die Flächen außerhalb des Waldes reichen für die #Energiewende nicht aus. Ohne Windkraft wird von dem Wald, wie wir ihn kennen, nicht viel übrig bleiben. Bereits jetzt sind die Schäden durch die #Klimakrise enorm. Wer den Wald wirklich liebt, baut dort Windräder – für seine Zukunft. 💚
@VQuaschning der Wald wie wir ihn kennen ist zu 97% Nutzwald.

@pippmatz @VQuaschning

Weit überwiegend sind alle Landflächen #Kulturlandschaften. Diese sind stark geschädigt. Die #Erderhitzung verstärkt die Schädigung. Wir müssen die Flächen anders d.h v.a #multifunktional nutzen zB #Agriphotovoltaik oder auch Windräder im Wald
#Windkraft #wald

Zum Thema #Landschaftsbild zB hier
https://www.buergerforum-energiewende-hessen.de/mm/Faktenpapier_Windenergie-Landschaftsbild-Tourismus_Kurzfassung.pdf

@pippmatz @VQuaschning umso besser: Doppelnutzen als Energiequelle und Holzquelle.
@VQuaschning Windkraftanlagen sollten vor allem dort gebaut werden wo es sinnvoll ist und wo es am wenigsten Auswirkungen auf die Umwelt hat, also vorrangig nicht im Wald.
Waldverlust hat natürlich mit dem Klimawandel zu tun. Aber die Anfälligkeit ist auf falsche Waldstruktur zurückzuführen. Fichten sind z.B. in Hochgebirgen und nordischen Wäldern heimisch. Monokulturen sind unnatürlich und ebenfalls anfällig.
@Ameise Waldgebiete werden wohl gewählt, weil dort kein Mensch wohnt - zumindest weniger. Und so werden die Abstandsregeln leichter eingehalten.
@rinnerer Dort wo es Sinn macht in den Wald zu bauen ist es OK. Aber meist ist in einem Wald nichts erschlossen und das kommt ja zu einem Bau noch on top drauf. Oder die Wälder befinden sich in landschaftlich geschützten Bereichen, dort sollte ein Bau vermieden werden. Windräder sollten nah am Verbraucher bzw. Einspeisepunkt stehen. Wenn ich mich so umschaue, gibt es noch genügend Plätze dafür. Man könnte auch Altanlagen durch erheblich leistungsfähigere Neuanlagen ersetzen.

@Ameise Denke, der Wald ist auch nicht weiter weg als viele Freiflächen-PV-Anlagen.

Aber hoffentlich geht in allen Bereichen etwas weiter.

@VQuaschning @Emerenz Und die Windkrafträder ins Meer bauen, sagen das Gleiche. Ich bin nicht überzeugt. Ich denke nicht Technologie, sondern Bescheidenheit könnte unser Klima retten. Der politisch verordnete Verzicht auf Reichtum und KI zB.

Alles andere erscheint mir wie das Autobahnparadoxon. Wo mehr Energie zur Verfügung steht, wird sie auch von den meistzahlenden genutzt. Wir brauchen weniger auf der Verbrauchsseite, und wenn, dann nur wenig mehr auf der Produktionsseite.

@letterus @VQuaschning @Emerenz
Danke!
Die hälfte reicht, sollte das Motto sein!
Und wenn man mal in die Statistik schaut, sind Erneuerbare der Möglichmacher für BAU.
@letterus @VQuaschning @Emerenz Wenn es so einfach wäre. Die Konservativen holst du damit nicht ab. Von wegen “ich lass mir meinen Verbrenner nicht verbieten”...

@letterus

Eigentlich weiß das jeder. Das zu fordern führt aber lediglich dazu, sich aus dem Diskurs zu verabschieden und man nicht bereit wäre, einen überhaupt jemals wieder zu Wort kommen zu lassen.

@VQuaschning @Emerenz

@Saupreiss 🤩 Umso wichtiger, dass die das umso lauter sagen, die sich um keine Reputation kümmern müssen.

@VQuaschning @Emerenz

@letterus

Deren Debatten verlaufen danach auch… „Anders“. Tested that for you.

@VQuaschning @Emerenz

@VQuaschning Wie bitte? Windkraft = "Klimaschutz-Tech#1" und Klimawandel = schlecht für den Wald macht dann Windkraft im Wald = Gut, Herr Quaschning?
So simpel und pauschal kann die Rechnung nicht sein. Nicht, wenn es um den Schutz der Natur geht. Obwohl manche Lobbyisten es anders haben möchten.
Es gibt viele Standorte woanders für Windkraft in D. Diese sollten d Priorität bleiben. Im Wald benötigen wir punktuelle Analysen, keine pauschalen Aussagen, über die Sinnhaftigkeit von Windkraft dort

@_noelamac_ dann eben so: jede Windkraftanlage spart die anderthalbtausendfache (1500!) Menge an CO2 im Vergleich zu der Fläche an gesundem Wald, die für eine Windkraftanlage benötigt wird.
Und dieser Vergleich ist eigentlich noch stark zurückhaltend, denn es werden noch weitere Treibhausgase eingespart, was das Verhältnis weiter zugunsten der Windkraftanlage verschiebt. Zudem ist ein großer Teil der Wälder eben nicht gesund oder überhaupt Wald (eine Baumplantage ist kein Wald und keine Natur).

@VQuaschning

@walsonde Es geht nicht um Wald ODER Windkraft. Mal von dem Carbon Tunnel Vision gehört? Um 10 Uhr im Diagramm steht ein sehr wichtiger Begriff: Biodiversity Loss. Windkraft, ja, absolut, genauso wie PV und andere erneuerbare Energien. Aber nicht pauschal überall, ohne weiter an andere Konsequenzen zu denken.

@VQuaschning

@_noelamac_ mir fällt gerade der psychologische Fachbegriff für deine Taktik nicht ein, wenn man dem anderen etwas unterstellt was er nicht gesagt hat, um das dann zu widerlegen und sich als Gewinner des Arguments darzustellen. Aber nichts von deiner Antwort hat mit dem zu tun, was ich gesagt hab und nichts von dem was ich gesagt hab widerspricht dem Bildchen, das du zusammenhanglis gepostet hast. Das war dein zweiter Strike. Kommt noch so was unredliches, folgt der Block.

@VQuaschning

@walsonde gerne blocken, nicht mit dem block drohen. danke.

@VQuaschning

@[email protected] Butthurt, weil ich mir von Dir keine Vorschriften machen lasse? Leute, die wie Du, versuchen das Thema zu vergiften, machen sich an der Klimakatastrophe mitschuldig. Solchen Leuten gehört laut und deutlich widersprochen und nicht still und leise geblockt. Also lass doch die AfD-Propaganda hier sein und trage stattdessen gerne was konstruktives zum Thema bei.

@VQuaschning

@walsonde "afd-Propaganda"... "ich versuche das Thema zu vergiften", "ich mache mich an der Klimakatastrophe mitschuldig".

wow . Chapeau! hast du schon alle deine Beleidigungen raus? fühlst du dich besser? ich hoffe es.

du weiß nicht, wie weit weg du mit diesen dreckigen Vorwürfen bist. aber egal.

Also gut Kai, dann blocke mich nicht, wenn du es nicht willst. du entscheidest natürlich. es geht hier nur um dich.

@VQuaschning

@[email protected] Das war gerade dein 4. Tröt aber Argument ist noch kein einziges gekommen. Troll much?

@VQuaschning

@walsonde Ich bitte dich, mein Argument ist offensichtlich nicht angekommen. Soll ich wiederholen? OK. Nur weil du ein Natenom (RIP) Logo im Profil hast.

Wir sind auf der gleichen Seite, du merkst es nur noch nicht.

Mein Punkt: WKA sparen CO2, mehr als ein Stück Wald. Keine Frage. Und Wälder in D sind stark beschädigt, viele sind kein Wald sondern Plantagen. Trotzdem lehne ich die pauschale Aussage, dass Windkraft im Wald immer gut sei, ab. Da jedes Waldstück auch Leben enthält.

@VQuaschning

@[email protected] Windkraft ist immer gut, auch im Wald. Windkraft im Wald schützt das Leben im Wald.

Wir reden von einem brennenden Haus. Du willst nicht im 1. Stock löschen, weil unterm Dach eine Schwalbe ein Nest gebaut hat, das vom Löschwasser nass werden könnte. Ohne Feuerwehr wird die Schwalbe verbrennen. Mit Feuerwehr wird sie nass. Die Feuerwehr schützt also auch die Schwalbe.

Dieses dogmatische "der (doitsche) Wald ist unantastbar" ist eine Kampagne der extremen Rechten und Grünenhasser. Bitte fall da nicht drauf rein.

Niemand will den Wald zerstören, das ist ein Szenario, das schlicht nicht existiert. Diese Bedrohung kommt nur im Fearmongering der AfD und der Fossilindustrie vor. Letztere fahren mit großem finanziellen Einsatz Desinformationskampagnen gegen Klimaschutz. Unter anderem daher kommen die Gerüchte, WKA würden irgendwem schaden, zum Beispiel etwa dem Wald. Das ist schlicht nicht durch Fakten belegt und belegbar.

@VQuaschning

@walsonde

"Immer gut" ist ein absoluter u pauschaler Begriff.

Nicht alles ist CO2 (obwohl d Klimawandel, die größte Bedrohung für die Menschheit ist). Es gibt auch eine Biodiversitätskrise, die auch eine enorme Bedrohung darstellt. Daher ist jedes Ökosystem schützenswert und nur im Ausnahmefall zu zerstören.

Ich betrachte den Wald (auch wenn beschädigt) als ein Ökosystem u Lebensraum. Die AfD als Holzlager, Jagdrevier u romantisierter Ort. Die fossile Industrie als Ablenkung.

@VQuaschning

@[email protected] In einem Punkt war ich zu pauschal, ja: Immer gut bezieht sich auf das Überleben der Menschheit und die geringstmögliche Veränderung der Natur. Wenn das nicht das Ziel ist, dann ist immer gut falsch. Ansonsten stimmt es, dass die Bekämpfung der Klimakatastrophe immer gut ist. Hoffe, ich konnte das Missverständnis aufklären.

@VQuaschning

@VQuaschning

Bitte noch einen #Alttext ergänzen.

@VQuaschning Wald braucht man nicht für viele Windkraftwerke. Beweis: Der Städtestaat Bremen hat, obwohl dicht besiedelt, eine Windkraft-Installationsdichte von 481 KW/Km². Damit ist Bremen das Bundesland mit der 2. höchsten Installationsdichte (Stand Mitte 2025). Proteste wegen der vielen Windkraftanlagen in Bremen oder Bremerhaven? Fehlanzeige.
Quelle: https://www.wind-energie.de/fileadmin/redaktion/dokumente/publikationen-oeffentlich/themen/06-zahlen-und-fakten/20250715_Status_des_Windenergieausbaus_an_Land_Halbjahr_2025.pdf

@JanVonMoor @VQuaschning
Jo, aber die Akzeptanz in Siedlungsnähe ist geringer, wo es viele privaten Grundstücksbesitzern gibt. Sie fürchten den Wertverlust ihrer Immobilien, das ist bei hohem Mietwohnungsanteil weniger stark ausgeprägt.

Wenn die Verwaltung dann sagt; Okay, weg vom Ort., dann ruft der Chor der Gegner: Aber nicht in den Wald, nicht auf die Hügel u nicht in die romantische Landschaft!

@angeldruckt @VQuaschning Da ist was dran.
In Bremen und Bremerhaven stehen die großen Windkraftwerke auf Industriegelände, z. B. im Containerhafen. Da stehen Containerbrücken von bis zu 130 Meter Höhe, da fallen ein paar Windkraftwerke in der Nähe gar nicht auf. Oder auf dem Bremer Stahlwerksgelände, da sind Windräder architektonisch gesehen sogar eine Aufwertung😆
@VQuaschning die Fläche außerhalb der Wälder reichen vor allem deshalb nicht, weil wir unverhältnismäßig hohe Abstandsvorgaben haben. Wenn wir die sinnvoll gestalten, bräuchten wir die Wälder nicht. 2.punkt: in Wälder gehören WKA nicht, im Baumplantagen aber sehr wohl.

@VQuaschning Wenn es noch Wälder gibt, brauchen wir da ganz sicher keine Windkraft sondern das, was Wald immer sein sollte: Ein Naturschutzgebiet.

Natürlich sollte das bei der Forstwirtschaft anders sein. Ich kenne auch Windanlagen, die dort entstehen, wo die Trockenheit (also der Klimawandel) den Bauern die Ernte verdorben hat. Warum auch nicht. Über den zerstörten Lebensraum vieler Tiere muss man dann dennoch reden.

@VQuaschning auf dem Flyer heißt es, der Platz für Windkraft sei minimal. Trotzdem behaupten Sie, der Platz außerhalb des Waldes reiche nicht aus. Vielleicht kommen wir ja hin, wenn alle Bundesländer in gleichem Maße Windräder errichten.
@Ugman Das könnte daran liegen, dass es einmal um Fundamente und Zuwege geht (im Wald) und einmal um gegenseitige Abschattung in mehreren Km Abstand (generell).
@VQuaschning
Was ist das denn für eine Diskussion hier?
Windkraft ja, aber bitte nicht
- im Wald
- vor meiner Haustür
- im Meer (von wegen Meeresbewohner und so)
- auf meinem Acker (Ernteeinbußen)
- u.s.w.
Es muss einen Kompromiss geben, alle Arten von Orten zu beteiligen. Dann ist der Eingriff in die Natur minimal im Verhältnis dazu, wie alle (Natur und Mensch) davon profitieren.
@VQuaschning Das bringt es auf den Punkt und zeigt, wie lächerlich das übliche Framing der Windkraftgegner ist ("Windindustriepark" etc).

@VQuaschning

Die Kahlflächen in den Höhenzügen des Mittelgebirgsraumes eignen sich besonders dafür! Hier wird kein Wald mehr entstehen können, es bietet sich also an hier Windkraft zu Installieren, da kein Wald gerodet werden muß, denn alle Pflanzversuche der letzten 3 Jahre sind an der vorherrschenden Trockenheit gescheitert!

@VQuaschning
Vorteile - Windräder ohne Neodym

Umweltbelastung:
Der Abbau von Neodym ist mit erheblichen Umweltschäden verbunden, da er oft giftige Stoffe und radioaktive Elemente freisetzt. Windräder ohne Neodym umgehen diese Problematik.
Reduzierte Abhängigkeit:
Die Abhängigkeit von den Hauptförderländern für Seltene Erden wird verringert.
Typischerweise werden Neodym u. Dysprosium zusammen in den Dauermagneten für den Generator verwendet, um die magnetische Leistung zu stabilisieren/erhöhen.

@VQuaschning Bitte führt die Klimaproblematik mit positiven Erzählungen!

...ich hörte mal von Gemeinden die sich auf gemacht haben ihre eigene Energie herzustellen, dass kam allen zugute – nicht irgendwelchen Konzernen und deswegen haben auch alle gerne mit gemacht.
Oder Baugemeinschaften die ihr Haus gemeinsam und ganzheitlich geplant und gebaut haben. oder...

Angst machende, Horrorbilder, Tabellen und Grafiken Frustrieren. Wir brauchen motivierte Menschen, die lust haben anzupacken.

@VQuaschning Ja, leider verbirgt sich hinter der Ablehnung von Windrädern häufig so. Status-Panik, also Menschen, die sich nicht an den Investitionen in Windenergie beteiligen wollen oder können, befürchten das andere davon profitieren und dadurch besser dastehen als sie selbst.

@VQuaschning

Immerhin gibt es jetzt wohl 8,5% mehr Fläche, die theoretisch für Windkraft genutzt werden kann, ohne Bäume abzuholzen.

@VQuaschning
Ich betrachte das mal von einer anderen Seite. Seit Jahren ist unser Erderschöpfungstag im Mai. Wir nehmen fast 3 mal so viel Ressourcen in Anspruch, wie nachhaltig verfügbar.
Auch unseren Gewohnheiten, unseren Lebensstandard werden wir so nicht halten können, wenn die Temperaturen weiter steigen.

Ich bin dafür unsere Ansprüche zurück zu nehmen, bevor man intakte Wälder mit den schweren Maschinen schädigt.

@VQuaschning Hier haben jetzt zwei Landkreise gegen #Windkraft gestimmt.

Keine Ahnung, wieso. Aber ich denke, es gäbe Bereiche, in denen sie nicht stören würden.

@VQuaschning auch hier ist mal wieder sehr interessant, wie unterschiedlich diskutiert wird. Der im Fediverse geführte Diskurs kommt mir eigentliche eher sachlich und problemorientiert daher.

Parallel schaue ich bei Lin*in drei und alter Schwede, das ist schon richtig gruselig. Es wird mal wieder und vor allen Dingen Atomkraft gefordert. Total irre!