Geschichten aus der Energiewende:

Wir waren für ein paar Tage verreist. Am Abreisetag war es sonnig, also haben wir gleich noch die Bettwäsche heiß gewaschen, ein bisschen geheizt und das Warmwasser aufgewärmt (Abreise am Abend mit dem Nachtzug ftw). Der Geschirrspüler läuft erst am nächsten Tag in der Früh, damit wirklich noch das letzte Glas auch mitkommt.

Die nächsten drei Tage war es in Wien eher kalt und dunkel, aber wir waren ja eh nicht da. Die Wäsche konnte in Ruhe an der Luft trocknen, der Geschirrspüler macht seine Tür auf, das warme Wasser liegt sowieso im isolierten Speicher, und von Tag zu Tag wird es drinnen langsam kälter.

Die Wettervorhersage sagte, am letzten Reisetag sonnig zu Hause, aber am ersten Tag zu Hause dann wieder dunkel. Also aus der Ferne die Heizung gestartet, vier Stunden voll Sonnenstrom geheizt.

Nach der Rückkehr angenehme Zimmertemperatur, alle warm geduscht und mit der Helligkeit zu Mittag das Wasser gleich wieder aufgewärmt. Dann blinzelt überraschend doch die Sonne aus den Wolken, also schnell die erste Ladung Wäsche gewaschen und anschließend noch ein bisschen geheizt.

Es ist schon Ende Oktober, und noch beziehen wir keinen Strom aus dem Netz. (Das wird sich kommende Woche aber wahrscheinlich ändern.)

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