Hab mich letztens gefragt, warum ich mich / wir uns als Programmierer:innen oft schon selber mit Fertigstellung von Tickets stressen, selbst wenn keine harten Deadlines vorhanden sind.

Habe das öfter beobachtet, extrinsische Motivation für Devs oft zweitrangig. Wir tüfteln selbstmotiviert.

Glaube es liegt primär dran, dass man viele Abhängigkeiten im Code im Kopf mitdenkt - und sich davon "erlösen" möchte? Sowie Glücksgefühle, wenn Ticket abgeschlossen und Problem gelöst. Und nicht zuletzt der Umstand, dass man Tasks als Dev eigenständig handwerklich lösen kann und es in der "eigenen Macht" liegt? #Selbstwirksamkeit

Drawback ist,dass Risiko des Ausbrennens immer dabei ist? Denn auf das fertige Ticket folgt immer ein weiteres Ticket, in Agenturen das nächste Projekt, and so on? #WebDev

Bzw. gute und balancierte Strukturen drumherum nötig im Unternehmen, Workaholic-Risiko aktuelles Thema bei #NeueNarrative auch spannend https://www.neuenarrative.de/magazin/workaholism-so-koennen-organisationen-mit-arbeitssucht-umgehen
So können Organisationen mit arbeitssüchtigen Mitarbeiter*innen umgehen | Neue Narrative

Bei Workaholics nimmt der Job das ganze Leben ein. Darunter leiden nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Kolleg*innen. Organisationen sollten deshalb vorbeugen.

Passend dazu auch aktuelles Plakat gesehen - "Leben statt Hackeln" ✨ #Wien #Konferenz #NewWork #AntiWork #GoodJobs