"Wenn es so wäre, dass das Stadtbild das Problem wäre, dass viele Menschen sich nicht mehr daheim fühlen in ihrer Stadt, weil sie aussieht, wie eine deutsche Stadt heute aussieht – dann wäre demokratische Politik wahrscheinlich am Ende ihrer Möglichkeiten."

Neuer Newsletter, aus aktuellem Anlass:

https://beimwort.substack.com/p/mit-dem-blick-aufs-stadtbild-kommt

Mit dem Blick aufs »Stadtbild« kommt die Debatte über Migration an einen toten Punkt

Politik kann entscheiden, wer neu ins Land kommt. Aber sie muss mit denen leben, die schon da sind.

beimwort
@beimwort habe tatsächlich schon vor einigen Jahren im Vorbeigehen ein Gespräch in unserem Dorf aufgeschnappt, in dem jemand meinte, er wähle die AfD, weil er in der nahegelegenen Kleinstadt "kein deutsches Gesicht" mehr sehe. Das ist natürlich bloß anekdotisch, aber die ganze Scheiße klingt unheilvoll vertraut. Nur kommt sie jetzt nicht mehr von irgendeinem Dorftrottel sondern vom Dorftrottel-in-Chief.

@beimwort

Ich kann das leider nicht schön wissenschaftlich ausdrücken. Bin kein Sozialwissenschaftler, aber so sehr ich auch den hier aufgeführten 4 Theorien folgen kann, glaube ich, dass mindestens ein wesentlicher Bereich ebenso betrachtet und einbezogen werden muss:

Veränderungen sind nach meiner Erfahrung nicht selten unbeliebt in vielerlei Hinsicht. Und wenn Veränderungen auch den eigenen Status Quo in Frage stellen könnten, sind sie erst Recht unangenehm. Selbst wenn das tatsächlich vielleicht gar nicht stimmt.

Das Ganze in einem mittlerweile in vielen Bereichen disfunktionalem Land, wie ÖPNV, Digitalisierung, Preissteigerungen, Gesundheitswesen, etc.