Ich habe ja eine Theorie. Eine Theorie zu einem PhÀnomen, das vielleicht gar kein PhÀnomen ist, sondern einfach nur meine persönliche Einbildung.

Hier das PhĂ€nomen: Wir haben immer wieder prominente Accounts, die von den großen kommerziellen Plattformen rĂŒbermachen ins #Fediverse. Diese beklagen sich dann hier darĂŒber, wie wenig willkommen man im Fediverse sei (sie meinen damit sich selbst) und wie viele besserwisserische Leute einen rumnerven.

Nun meine Theorie: Diese prominenten Accounts mit ihrer großen Follower-Zahl sind es medientheoretisch gewohnt, zu senden. Sie kommen von den kommerziellen Plattformen, auf denen sich die Kommunikation schon seit lĂ€ngerer Zeit  zu einem solchen klassischen Sendermodell entwickelt hat. Diese Accounts treffen nun auf Bewohner:innen, fĂŒr die das Fediverse der Ort der gegenseitigen, der 1:1-Kommunikation ist. Und die natĂŒrlich auch gerne und selbstbewusst Aussagen widersprechen, denen sie nicht zustimmen. Und das ist fĂŒr die prominenten Accounts so befremdlich, dass sie das als feindlich interpretieren.

Was haltet ihr davon? Seht ihr ĂŒberhaupt das PhĂ€nomen, das ich beschrieben habe?

#Mastodon #SocialMedia
The Hubzilla @ tschlotfeldt.de

@ts-new Ich denke sie spricht schon auch Punkte an, die zutreffen. Kampagnen – auch nicht-kommerzielle – sind im Fediverse schwierig. Vielleicht sollten wir auch darĂŒber nachdenken, im Fediverse vom Benutzer konfigurierbare #Algorithmen anzubieten, die vorsortieren. Denn Algorithmen sind ja nicht per se böse sondern ihr Einsatz zur Manipulation im Dienste des meistzahlenden Werbekunden.

Was sie aber völlig ĂŒbersieht: #YouTube, #X, #Facebook und wie sie alle heißen wirken sich massiv demokratieschĂ€digend aus. Deren GeschĂ€ftsmodell basierend auf verhaltensbasierter Werbung gehört schlicht verboten. Insofern stehen diese Alternativen fĂŒr mich einfach nicht zur VerfĂŒgung. Ich muss mit dem auskommen, was dezentrale Dienste und Kleinanbieter zur VerfĂŒgung stellen. Alles andere wĂ€re unverantwortlich.

https://ingo.lantschner.name/post/2023

@Ingo Lantschner Kampagnen – auch nicht-kommerzielle – sind im Fediverse schwierig.
Sagen wir mal so: Sie sind auf Mastodon schwierig. Woanders, wo es a) ein vernĂŒnftiges Konversationsmodell und b) Gruppen gibt, wĂ€ren sie einfacher.

Nur macht Mastodon immer noch um die 60% des Fediverse aus und geschĂ€tzt 80-90% des deutschsprachigen Fediverse. Der Postverkehr auf Mastodon selbst wirkt sogar wie zu 95-99% von Mastodon. Und der ĂŒberwiegende Teil der Mastodon-Nutzer weiß fast oder tatsĂ€chlich gar nichts vom Fediverse jenseits von Mastodon.

#Long #LongPost #CWLong #CWLongPost #LangerPost #CWLangerPost #FediMeta #FediverseMeta #CWFediMeta #CWFediverseMeta #Fediverse #Mastodon #NichtNurMastodon #Kampagnen
Ingo Lantschner (@[email protected])

3.42K Posts, 209 Following, 255 Followers · EigentĂŒmer und Administrator von fediverse.at. Lebt in #Wien, fĂ€hrt gerne mit dem #Fahrrad. Ansonsten #Garten- und naturinteressierter #IT–Veteran, mit Interesse an #Politik, (neuen) #Medien, #KI sowie #Backrezepten fĂŒr #Brot und #Kuchen. Liest gerne echte #BĂŒcher und schreibt ausfĂŒhrlich in seinem Blog☟ Aktuelle Schwerpunkte sind: #Datenschutz #Verkehrswende #Gendern #Demokratie #Peertube #SocialMedia #fediverse #Wienfluss #fedi22

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