Die #Buchmesse steht an. Wieder einmal habe ich den Eindruck: Die deutschsprachige Literatur hat sich in einem gehobenen Mittelmaß eingerichtet – zu kultiviert für Trash, zu konventionell für echte Disruption. Es gibt viel Qualität, aber wenig Größenwahn. – Seit Thomas Bernhard, Elfriede Jelinek und W. G. Sebald kaum spannende deutschsprachige Literatur. Las gerade Kehlmann (Lichtspiel) – nett. Glatt. Gut lesbar. Langweilig.  Kehlmann-Erpenbeck-Zeh-Routine dominiert. #fbm25 #fbm2025
@herrlarbig Die Einschätzung kann ich gut nachvollziehen. Auch die Auszeichnung von „Halbinsel“ (Kristine Bilkau) mit dem Preis der Leipziger Buchmesse fand ich erstaunlich. Da war z. B. „Ein Heldinnenepos“ von Anne Weber noch von ganz anderem literarischem Format. Mit Blick auf die diesjährigen Neuerscheinungen in meinem privaten Bestand möchte ich „Die letzten Tage“ von Martin Prinz herausheben. Keine leichte Kost, aber immerhin sprachlich besonders.