@Gleisplan Wenn's in Familienhand ist, ist es ein Familienunternehmen ;) (Sorry)
Der CxU- oder sPD-Vergleich ist da schon mit am passendsten :)
... wenn ich das richtig verstanden habe, war das bis hier hin eh mehr oder weniger Show-gehabe... keine Ahnung wie das in den anderen Ländern genau gesehen wird.
Familienunternehmen bedeutet für mich, dass die wesentliche Aufgaben, von Leitung bis Wertschöpfung im wesentlichen durch Familienmitglieder durchgeführt werden. Das ist in keinem der angesprochenen Unternehmen der Fall. Das sind alles waschechte Konzerne und die werden in der internen Kommunikation auch mit absoluter Sicherheit so genannt.
@taschenorakel @sequundi @Gleisplan
"...bedeutet für mich..."
Das ist der Haken!
Es gibt keine einheitliche Definition.
Es geht um Besitzanteile, alles Mögliche (uninteressant, ob jemand selbst noch was leitet). Die oder der definiert es so oder so.
Ein Gummibandbegriff wie Mittelstand.
Dass das so ist, ist praktisch für die, die mit ihrer jeweiligen Definition was (was auch immer - Nettes/nicht so Nettes) machen wollen.
Geschminkte Realität, wie fast alles.
Nein, gar kein Haken. Der Begriff ist zum Kampfbegriff verkommen, welcher missbraucht wird, um aktiv eine zum Erhalt der Demokratie notwendige Verteilung von Vermögen zu erreichen.
Deutschland ist bezüglich der Vermögensverteilung eine der unausgewogensten Demokratien der Welt. Genau wegen des massiven Missbrauch des Begriffs "Familienunternehmen", um milliardenschwere Großkonzerne zu beschrieben. Dies zerstört unsere Demokratie.