Wer meint, Kürzungen bei den Zahnarztkosten der GK-Versicherten ließen sich problemlos privat absichern, hat einfach keine Ahnung von der Lebensrealität vieler Menschen mit geringem Einkommen. Ein solches Geschenk an die Versicherungswirtschaft hätte massive soziale Folgen.
Allein das Thema Kieferorthopädie: Wollen wir wirklich eine Gesellschaft, in der einigermaßen gerade & gesunde Zähne ein Statussymbol sind, welches für viele Geringverdiener unerschwinglich ist? Und Kinder deren Eltern keine Zusatzversicherung abgeschlossen haben, hätten dann einfach Pech?
Es werden eh schon bei vielen Dingen beim Zahnarzt Zuzahlungen fällig. Und Menschen ohne große Rücklagen können sich schon jetzt vieles nicht leisten. Ehrlich, für solche Vorschläge fehlt mir jegliches Verständnis.
Zu spät oder gar nicht behandelte Zahnprobleme können außerdem nicht nur zu gravierenden langfristigen Problemen im Mundraum führen. So etwas kann auch das Risiko für sehr ernste Herz-Kreislaufprobleme, Rücken- & Nackenschmerzen, usw. beeinflussen. Es geht nicht um ein „nice to have“.
@kattascha.bsky.social Wir reden hier halt vom Wirtschaftsrat der CDU einen Verein wo Leute wie Gotthardt einen Ehrenvorsitz haben. Menschlichkeit kannst von dem Laden also komplett vergessen das ist Faschismus in reinform.

@kattascha.bsky.social

Zynischerweise muss man zugeben, dass die meisten Leute erst dann aufwachen, wenn es ihnen persönlich ( und im Geldbeutel) wehtut.
Eigentlich eine Steilvorlage für demokratisch und zivilgesellschaftlich ausgerichtete Parteien. Hoffentlich.

@kattascha.bsky.social

Ich glaube, Menschen, die CDU wählen, haben kein Problem damit, sich durch ihre geraden Zähne vom Pöbel abzugrenzen.

@mina @kattascha.bsky.social bis der Pöbel ihnen den Zahn zieht
@kattascha.bsky.social Wir haben ja gerade in der Zahnmedizin jetzt schon eine massive Zweiklassenmedizin. Hab bei mehreren Zahnärzt*innen schon gehört, dass die Kassenleistung bei Füllungen oder Zahnwiederherstellungen gar nicht anbieten, weil sie es medizinisch nicht vertreten können.
@DonNegro @kattascha.bsky.social
Jein. Es hängt glaube ich stark vom Zahnarzt ab und wie viel er verdienen will (seltener muss). Und im Einzelnen sind auch die reinen Kassenleistungen sicher zu wenig. Aber mein langjähriger Zahnarzt des Vertrauens war/ist Verfechter minimaler Eingriffe und Behandlungen und der Auffassung, dass GKV Leistungen fast immer reichen. Das bisherige Ergebnis bestätigt ihn (leider musste ich ihn wg. Wegzug wechseln).
@DonNegro @kattascha.bsky.social
Allerdings, wer macht denn bitte noch Amalgamfüllungen? Und wer will sich das heutzutage noch in den Mund packen lassen? Die billigst mögliche halbwegs dem heutigen Stand der Zahnmedizin entsprechende Füllung wird jetzt schon höchstens anteilig von der Kasse gezahlt.
@kattascha.bsky.social Ganz nebenbei sind die Folgeerkrankungen von Mangelernährung bis Herzinsuffizienz finanziell erst recht ein Schlag ins Kontor
@kattascha.bsky.social Naja. Das soll ein besonderes Geschenk für die Versicherungswirtschaft sein. Kosten sparen könnte man dagegen, in dem man wirklich strukturell im Gesundheitswesen etwas macht, bspw. dir erzwungene PKV Mitgliedschaft der Beamten und die damit verbundene absurde Beihilfe beendet, was eine reine Subventionsmaßnahme für die Versicherungskonzerne ist. Damit kann man aber die Großspender nicht glücklich machen...

@[email protected] Die CDU interessiert sich doch nicht für Menschen! Das verstehen die doch gar nicht als den Regierungsauftrag.

Diese Parasiten interessieren sich doch nur für das Geld, dass sie der Bevölkerung klauen können um es in die eigene Tasche zu stecken.